Halt hoch das Haupt was dir auch droht und werde nie zum Knechte. Brich mit den Armen gern dein Brot und wahre deine Rechte! Treib nicht mit heiligen Dingen Spott und ehre fremden Glauben und lass dir deinen Schöpfer und Gott von keinem Zweifler rauben.
Sieg oder Spott, folg deinem Gott!



Freitag, 22. Juni 2012

Der kosmische Ursprung der Runen


Das dem Hag-All verwandte, ja ihm durchaus entsprechende Sinnmal ist der Sechsstern, der eigentlich und ursprünglich zwei mit den Spitzen ineinandergeschobene Pyramiden darstellt. Und zwar muß die Verschränkung der Körper, wenn das Sinnmal vollkommen sein soll, im Verhältnis des goldenen Schnittes geschehen. Dadurch wird der Körper erst ein Symbol des gesamten Kosmos und seiner Ausmaße, wie sie in dem Bau der Cheops-pyramide niedergelegt sind. Der Sechsstem gilt allgemein als das Wahrzeichen des Judentums, ist aber von diesem entlehnt und wahrscheinlich erst über Ägypten zu ihm gekommen. Der Sechsstem ist die Weltesche Yggdrasil und stellt als solche das Weltall dar, räumlich-bildlich. Die Cheopspyramide tut dasselbe.


Zur Vervollständigung und Rechtfertigung des Sinnbildes muß zur sichtbaren Cheopspyramide noch eine vorgestellte hinzugedacht werden, die mit ihrer Spitze nach unten in das Erdreich weist, und deren Basis die Seitenflächen der wirklichen Cheopspyramide nach dem Gesetze des goldenen Schnittes schneidet. Dadurch entsteht ein Raumkörper, eine Doppelpyramide, um die eine Kugel gelegt werden kann, deren Unterfläche jeweils die Spitzen und Ecken der Doppelpyramide berührt, somit sie geometrisch umschreibt.

Wir haben hier zweifellos das mathematische Urbild der Weltesche und ihrer beiden Teile: die Pyramide mit der Spitze nach oben und die Pyramide mit der Spitze nach unten versinnbildlichen die geistige und körperliche Welt, das aufsteigende und absteigende Leben, Licht und Dunkel, Aufgang und Untergang, Gut und Böse, Bewußtheit und Unbewußtheit, kurz alle Polaritäten, aus denen das Leben erst geworden ist. In der flächenhaften Dar-Stellung des Bildes der Weltesche bezeichnen die drei Spitzen des oberen Dreiecks die drei Äste des Weltbaumes, des Weltalls: Werden, Sein und Vergehen, und die drei Spitzen des nach unten gerichteten Dreiecks die Wurzeln der Weltesche, an denen die Nornen sitzen, was wiederum dasselbe Geheimnis enthält und durch die Namen der Nornen sich offenbart: Urda, Werdandi und Skuld: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Eddische Entsprechungen erkennen wir in der arischen Dreifaltigkeit und Dreieinigkeit, die in den Gleichungen gipfelt:
Der Hohe, der Ebenhohe der Dritte
Vater Sohn Heiliger Geist
Wotan, Wili Weih.
Der Erkennende der Erkannte die Erkenntnis (die Erkannte!)
Mann Sohn Weib
Glaube Liebe Hoffnung
Geist. Seele Körper

Nicht von ungefähr heißt der Sechsstern auch der Sexualstern, der Stern des aufsteigenden und absteigenden Lebens, der Stern der Wiedergeburt, der ewigen Wiederkehr. Und deshalb ist dieses Zeichen noch heute üblich als Herbergs- und Wirtshausschild, im weltlichen Sinne die Aufforderung zur Heimkehr und Einkehr, zur Wiederkehr.
Die Cheopspyramide hat noch mehr Beziehungen zum Hag-All und dem Sechsstern, die sie mit unseren Runen verbindet.

Dr. Fritz Nötling hat eine Untersuchung über die Cheopspyramide geschrieben, in der er die aufgefundenen kosmischen Zahlen der Cheopspyramide als den mathematischen Schlüssel zu den Einheitsgesetzen im Aufbau des Weltalls bezeichnet. Wir finden also bei einem Forscher, der sich lediglich mit eingehenden wissenschaftlichen Untersuchungen und Messungen an die Pyramide herangemacht hat, denselben Gedanken wieder, daß nämlich dieses geheimnisvolle Bauwerk den Kosmos darstellt, das Weltall, und zwar in bestimmt nachweisbaren mathematischen Größen. Die Verbindung der Erbauer der Cheopspyramide vor 6000 Jahren mit dem Gedanken der Edda und ihren Aufzeichnern ist damit einwandfrei erwiesen. Und wie die Dinge in der Erforschung der Urzeit liegen, müssen wir die Edda als den Ausgangspunkt dieser Erkenntnisse annehmen und damit die alte ägyptische Kultur als einen der vielen arischen Ausläufer betrachten. Und in der Tat sind die Schöpfer der alten ägyptischen Pyramide arischer Rasse und zwar nordischer Abkunft gewesen, wie die Blutforschung an Königsmumien ältester Herkunft und andere einwandfreie Zeugnisse erweisen. Schon einmal ging von der Atlantis eine arische Erobererwelle über die ganze Erde, als man in Mexiko, in Ägypten und in Südostasien, dieselben Pyramiden mit denselben Hieroglyphen und derselben Ornamentik schuf. Mexikanische Bandmuster lehnen sich am stärksten an nordische Bandmuster an und entstammen dem gleichen Gestaltungswillen. Alle altamerikanischen Überlieferungen sprechen von weißen Männern, die von Osten über die See gekommen wären und hätten ihnen Kultur, Religion und Schrifttum gebracht. Die Steininschriften der weltabgelegenen Osterinsel in der Südsee haben von allen Schriftarten die größte Ähnlichkeit mit den nordischen Runen und scheinen von ihnen abgeleitet zu sein. In Schweden harren die Felsbilder von Bohuslän der Entzifferung. Es sind wohl die ältesten Überlieferungen schriftlicher, bilderschriftlicher Art. Die unabsehbaren riesenhaften Einritzungen auf hartem gewachsenen Felsen bekunden neben vielen anderen merkwürdigen Tatsachen die Fahrten eines mächtigen und hochkultivierten Seefahrervolkes in wärmere Gegenden, denn Elefanten, Giraffen, Affen und andere tropische Tiere wurden als Beute auf ihren langen Ruderschiffen mitgebracht wie die klaren Einmeißelungen beweisen.

Diese Bemerkungen sollen nur zur kulturellen Beleuchtung unserer Runenfindungen dienen, um zu beweisen, daß die in ihnen festgelegte hohe Gottesund Welterkenntnis von einem Volke ausging, von einer Rasse, die auch sonst in der Welt eine herrschende Stellung einnahm. Nötling schreibt nun in seinem Buche: „Die Cheopspyramide" über die Maße der Steintruhe in der sogenannten Königskammer dieses bedeutungsvollen Bauwerks:

„Der größere und der kleinere Teil der Truhe verhalten sich zueinander in ihren Abmessungen nach dem Gesetze vom goldenen Schnitt. In den Ausmaßen der Pyramide sind in ägyptischen Ellen alle kosmischen Verhältniszahlen mit verblüffender Genauigkeit enthalten. Die Umlaufszeit der Erde um die Sonne, ihre Bahnlänge, die Umlaufszeiten der Planeten, ihre Bahnlängen und ihr Abstand untereinander, ebenfalls nach dem Gesetze des goldenen Schnittes. Weiter die Größenverhältnisse der Erde, Radius, Flächenumfang und Gewicht. Ja, die Findungen scheinen sich auch auszudehnen auf die Atomgewichte."
Die Wichtigkeit dieser auf mathematischem Wege gefundenen Ergebnisse liegt in der Tatsache, daß wir auch ohne diese exakt-wissenschaftlichen Hilfsmittel allein mit Hilfe der Runen und der Mystik der Edda zur Erklärung und Bedeutung jener Bauwerke kommen, die Geist von unserem Geist, schon vor 6000 Jahren von einer arischen Blüte zeugen im Niltal.

Weiter sagt Nötling:
„Bisher konnte niemand etwas mit den Abmessungen der Steintruhe anfangen. Ich habe nachgewiesen, daß diese Werte sich in ganz einfacher Weise auf die Zahl Pi zurückführen lassen und daraus folgt, daß die Auffassung, die Steintruhe stelle eine Art Normalgetreidemaß oder gar einen Sarkophag dar, keinesfalls richtig sein kann, denn in beiden Fällen wären die Abmessungen jedenfalls in ganzen Zahlen und nicht nur in der komplizierten Form als Näherungswerte unendlicher Zahlen dargestellt worden. Die tiefere Bedeutung der Steintruhe liegt in der unverkennbaren Absicht, durch ihre Abmessungen algebraische Werte ganz bestimmter Größen zum Ausdruck zu bringen. Wir wissen jetzt, daß durch die Abmessungen der Steintruhe der Wert zum Ausdruck gebracht wird. Dieser Wert ist aber von der allergrößten kosmischen Bedeutung insofern, als er nicht nur als Zeitmaß, sondern auch als Längenmaß betrachtet, einen kosmischen Wert ersten Ranges darstellt. Als Zeitmaß betrachtet stellt die Dauer eines tropischen Jahres in Tagen, Stunden, Minuten, Sekunden und Dezimalen von Sekunden dar. Als Längenmaß betrachtet stellt dieser Wert mit der entsprechenden Potenz von 10, nämlich 1012 multipliziert, die absolute Länge eines Quadranten der Erdbahn in ägyptischen Ellen dar. Aber noch mehr, multipliziert man diesen Wert mit (2 X 5)3, so erhält man einen Wert, welcher das spezifische Gewicht der Erde mit der größten Genauigkeit darstellt. Da nun dieser Wert mit 103 multipliziert, die Seitenlänge der Cheopspyramide darstellt, so erschien es mir zweckmäßig, zunächst einmal die Dimensionen der Cheopspyramide zu untersuchen. Der algebraische Wert der zweiten Hauptdimension der Cheopspyramide, die Höhe, läßt sich einfach aus dem algebraischen Wert der Seitenlänge ableiten. Damit steht unwider-leglich fest, daß sich die beiden Hauptdimensionen der Cheopspyramide aus den Dimensionen der Steintruhe in Form von algebraischen Werten ableiten lassen. Wenn wir in Betracht ziehen, daß der algebraische Wert der Höhe der Cheopspyramide mit 1012 multipliziert, die absolute Länge der mittleren Entfernung der Erde von der Sonne in ägyptischen Ellen darstellt, so ist ohne weiteres klar, daß in dem Verhältnis, das die Dimensionen der Steintruhe darstellt, die gewaltigsten kosmischen Probleme zum Ausdruck gebracht wurden."

„Wissen oder wußten alle die vielen Menschen davon, die sich seit 4000 Jahren mit dieser geheimnisvollen Figur des Sechssternes abgaben, dem so große Zauberkräfte innewohnen sollen?" fragt Nötling.
Mit unserem Wissen über die arischen Geheimlehren können wir begründet sagen, daß sehr viele darum wußten und das Geheimnis unter den Eingeweihten nie ganz erlosch, daß beispielsweise Pythagoras ein solcher Wissender noch war. Der Wissenschaftler Dr. Nötling, dem trotz seines erstaunlichen Wissens allerdings diese Erkenntnisquellen sich noch nicht erschlossen haben, antwortet selbst mit: „Nein! Es weiß niemand, daß die Seiten der Dreiecke, aus deren schränkung der Sechsstern entsteht, eben die Abmessungen haben müssen, daß ihr Basis- und ihr Scheitelwinkel genau 51° 51' 14", 32 ist, weil die Erde in einer Entfernung von 232710 Millionen 566 Tausend 932 Ellen gleich 148 Millionen 148 Tausend 148, 148 Kilometer in 365 Tagen 5 Stunden 40 Minuten 9,03 Sekunden einen Umlauf um die Sonne vollendet. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist somit der Sechsstern ein Symbol des Sonnen- oder Lichtkultus, das in seiner Form vielleicht auch die Durchdringung der Materie durch das Licht oder den Geist versinnbildlicht." Damit spricht Nötling die Ansicht ahnungsvoll aus, die wir stets über den Sinn dieser arischen Symbole, die von dem Runenfuthark ihren Ausgang nahmen, vertreten haben.

Dieses Weltgesetz wird durch die Cheopspyramide sinnlich zum Ausdruck gebracht und damit ist wohl eines der Probleme, über welche sich die Philosophen seit Jahrtausenden die Köpfe zerbrochen haben, ohne die Lösung zu finden, nämlich die Frage nach dem Zweck und der Bedeutung der Cheopspyramide endgültig gelöst. Die Cheopspyramide ist weder ein Grabdenkmal, noch überhaupt ein Denkmal in dem Sinne, in welchem wir das Wort auffassen. Die Cheopspyramide ist nichts anderes als die sinnliche Darstellung des Gesetzes,


das unser ganzes Universum regiert und das seinen mathematischen Ausdruck in der Zahl findet. Das Vorbild aber der Cheopspyramide ist das runische Sinnmal des Hag-All, des All umhegenden Kreuzes, der Weltesche Yggdrasil der Ario-Germanen, aus dem die 18 Runen, die geistig-körperlichen Urbilder aller Schriften herausgeschnitten wurden.