Halt hoch das Haupt was dir auch droht und werde nie zum Knechte. Brich mit den Armen gern dein Brot und wahre deine Rechte! Treib nicht mit heiligen Dingen Spott und ehre fremden Glauben und lass dir deinen Schöpfer und Gott von keinem Zweifler rauben.
Sieg oder Spott, folg deinem Gott!



Mittwoch, 30. Mai 2012

BALDURS TOD


Wotan, der rastlose Jäger, hält sein Pferd Sleipnir inmitten der Wälder des schönen Asgard an. Er spitzt die Ohren, weil er glaubt, ein schwaches Gemurmel zu hören, ein melancholisches Echo zwischen den goldenen Steineichen, wie das Rufen eines weit entfernten Hornes. Er kannte diese Melodie schon, diese Vorwarnung, so als ob sich ein unheilvolles Ereignis in der Ewigen Wiederkehr des Selbst wiederholen sollte. Sein einziges Auge wandte er zunächst auf den Raben, der um seinen Kopf flog, dann auf die beiden Wölfe, die in seinem Schatten mitliefen. Sie sagten ihm aber nichts. Also liess Wotan seinen Sleipnir weitertraben und begann, die verflossene Zeit nachzurechnen und wieviel noch bis zum Ragna-Rök fehlt, anhand des Zusammenspiels der Bewegung der acht Beine seines Streitrosses.

So kam Wotan sehr bewegt bei Frigga an. Sie wussten, dass alles immer von neuem beginnt mit dem Tode des Sohnes, mit der Ermordung Baldurs. Also ergriff Frigga die Initiative und reiste bis zu den Grenzen Asgards, alle lebenden Wesen aufsuchend, die Riesen und die Alben, die sichtbaren Wesen, die Tiere, Pflanzen und Steine und liess sie schwören, dass sie Baldur niemals Schaden zufügen würden. Und alle haben geschworen, denn alle liebten den jungen und leuchtenden Gott. Nun konnte Frigga wieder glücklich zu den Äsen zurückkehren, um ihnen die gute Botschaft mitzuteilen. Die Asen waren froh darüber und umringten Baldur. Einer sagte: "Erlaube uns festzustellen, ob der Eid wahrhaftig ist, ob nichts dir schaden kann". Sie warfen Lanzen, Pfeile und grosse Felsblöcke gegen ihn. Doch alles fiel zu Boden bevor es ihn erreichte. Das Holz und der Stein hielten somit ihren Eid. Baldur lächelte. Die Götter tanzten froh um ihn herum und sangen: "Baldur ist gerettet und das Reich Asgard auch!" Baldur war die Schwarze Sonne und die Asen die Sterne jenes anderen Firmaments von Asgard. Sehr viel später sollte derselbe Tanz erneut von Krishna, dem Blauen Gott, dem achten Avatar des Vishnu, mit seiner Geliebten Radha, in den Gärten von Vrindavan aufgeführt werden. Der Tanz sollte Raslila heissen.

Die Asen glaubten, dass man damit den Alten Himmel, die Alte Sonne und ihr festes, ewiges, unbewegliches Licht, gerettet habe. Denn Baldur würde diesmal nicht sterben. Jedoch, da war noch Loki, der in einer Ecke der Wälder Asgards hockte und fühlte, wie der Neid ihn verzehrte. Loki war immer ein Unglücks-Verursacher. Er konnte seine Gestalt nach Belieben verändern. Sich in eine Greisin verwandelnd, ging er zu Frigga und sagte: "Glaubt ihr wirklich, dass Baldur unverletzt bleiben wird? Es ist nicht so". Die Göttin Frigga antwortete: "Ich habe das Gelöbnis aller sichtbaren und unsichtbaren Wesen. Ihre Ehre heisst Treue.

Die Alte wollte sich humpelnd entfernen, doch Frigga hielt" sie auf: "Bleib'! Was kann Baldur verletzen? Etwa die Mistel?" Dieser Name entschlüpfte der Göttin unbewusst. "Ja", sagte die Alte wie zu sich selbst, "die Mistel". Und entfernte sich schreiend: "Habt acht, habt grosse acht!" Doch die Göttin Frigga sprach: "Die Mistel hat nicht geschworen, weil sie keinen Eid leisten kann, sie kann nicht von alleine bestehen. Sie lebt nur vom Baum". Damit beruhigte sie sich und bat die Asen, das Fest fortzusetzen.

Abseits, zurückgezogen neben einer Steineiche, befand sich der blinde Höder. Er konnte an dem Spiel der Asen nicht teilnehmen. Nun hörte er eine Stimme, die ihm in's Ohr flüsterte: "Armer Höder! Vielleicht möchtest du an der Feier zu Ehren Baldurs teilnehmen?" "Ich bin blind", sagte Höder. Aber die Stimme fuhr fort: "Du kannst. Ich bin ein Freund von Frigga, die dir diesen Pfeil sendet, damit du ihn abschiesst. Ich werde dir die Richtung angeben und du wirst es tun". Der Pfeil war von Loki aus der Mistel gemacht worden. Er übergab ihn Höder und half ihm den Bogen zu spannen, dann zielte er auf Baldur. Der Blinde schoss den Pfeil ab, der das Herz Baldurs durchbohrte.

Die Götter fielen neben ihrem Sohn nieder. Baldur war tot. Ein dunkler Vogel flog krächzend über ihre Köpfe hinweg. Es war Loki, der wieder einmal seine Gestalt verändert hatte. Aber sein Gekrächze hörte man nun nicht mehr. Über Walhalla ist es dunkel geworden. Die Götter sagen: "Unsere Pfeile waren es nicht. Wir haben Baldur nicht getötet". Höder ruft aus: "Mein Pfeil war es auch nicht!"

Wer hat nun in Wahrheit Baldur getötet? In den unendlichen Zeiten wiederholt sich alles. Es hat ihn der Neid getötet, der Hass, den sein Licht und seine Grösse herausforderte, sogar unter den Unsterblichen. Es hat ihn die Blindheit ermordet, angetrieben von einer dunklen Macht, die sich verändert, verwandelt, die von dort kommt, wo die Blinden sie nicht entdecken können. Nicht einmal die Hyperboräischen Götter werden es wissen, weil es ihnen an List und Bosheit fehlt, um durch die vielerlei Masken sehen zu können. Was ist mit Loki geschehen? Wie war es möglich, die Seinen zu verraten; obwohl er auch ein Ase ist, hat er Baldur ermorden können, trotzdem er wusste, dass damit die Zerstörung seiner Welt und seine eigene beschleunigt würde? Es ist das unergründliche Mysterium des Weissen Verrats. Loki ist von einer noch dunkleren Macht ausserhalb seiner selbst gesteuert worden. Wenn wir diese Macht auch "Ideo-Variation" nennen würden, um auf einen Wechsel hinzuweisen, der von etwas Unsichtbarem hervorgerufen wurde, so werden die Ideen auch nicht von den V í r a s erzeugt, noch weniger von den Menschlichen. Sie kommen aus einem unbekannten Bereich ausserhalb Asgards, ausserhalb des Eies von ELELLA und ELLAEL.
Wohl wissend, dass ihr Verrat die Katastrophe über das "Asgard des Dritten Reiches", die Zerstörung und Teilung Deutschlands und die Verunreinigung der überlebenden, arischen Rasse bringen würde, haben die preussischen Generale und sogar die SS den Führer verraten, dem sie Treue geschworen hatten, denn ihre Ehre hiess Treue... "Auch du, Loki...? Oh, Loki!"

Wotan unterbrach endlich das Schweigen, in das er versunken war, rief Hermod, den Boten der Götter, und sprach zu ihm: "Hermod, steige auf mein Pferd, spring' auf den Rücken Sleipnirs und reite zum Reich Muspel-heim. Dort wirst du Baldur finden. Bitte darum, dass er uns wiedergegeben wird, denn er gehört nicht in jenes Reich". Und Hermod nahm Wotans Pferd und ritt während neun Nächten, genau solange wie Wotan am Stamme des Baumes Iggdrasil hängen musste, bis er die Runen fand. Immer weiter abwärts ritt Hermod, der Götterbote, über dunkle Wege bis zum Reich der Toten, das Muspelheim.
Die Wiederauferstehung Baldur-Hitlers. Das Vierte Reich.
Wotan-Baldur. Das Hyperboräische Runische Yoga, die Orphische Kabbala der Schwingungen und Töne, bringt die Chakras-Swastikas in Bewegung und gibt dem Vierten- Reich von Wotan-Hitler-Kalki ein Dasein (ein nicht vorhandenes) mit der "Kraft" des Orpheus-Wotan, der "Herrlichkeit" Orpheus-Wotan und mit der "Ewigkeit" des Apollo-Luzifer-Wotan. Es ist die Wiederauferstehung des Víra, des Helden-Kriegers des Esoterischen Hitlerismus, die Wiederkehr von Baldur-Hitler, der nun spricht: ICH BIN RUNE! Und auch ein Vimana. Das Swastika ist nun wieder ein Dextrógira, denn der Víra hat sich |n Divya verwandelt, der Held in einen Übermenschen, den Sonnenmenschen. Er ist nach Hyperborea an den Nordpol (der der Südpol ist) zurückgekehrt. Er ist der Pol. Auch weil im Hyperboräischen Yoga der Weg von oben nach unten begangen wird. In diesem Fall von der 4 zur l, eingegeben, gestützt und besessen von dem Avatar. Und es ist unten, am Südpol (der der Nordpol ist), wo das Reich Wotans-Orpheus, Hitler-Kalkis wiedererstehen wird.



Unterdessen bereiten die Asen-Götter in Asgard die Totenfeier für seinen Körper vor. Sie bahren ihn auf dem Schiff Wafeln auf. Dort war seine letzte Ruhestätte vorbereitet. Sie legen seinen Körper auf die feinen Hölzer, die schon brennen. Seine Waffen und sein treues Pferd würden ihn begleiten. Diese Flammen würden allen materiellen Ballast zerstören, die seinen Weg in das Deva-Yana erschweren könnten. Dann wird Nanna, die irdische Gemahlin Baldurs, im richtigen Augenblick in das Feuer springen, um im Totenschiff mit ihm zu gehen. Damit erfüllt sie das Sati. Das Feuer des Sat-Ur-No . Sie küsst Baldur auf den Mund und verbrennt mit ihm. Wotan streift dann seinen Goldenen Ring, Draupner, vom Finger und damit vermählt er die beiden Toten in einer Neuen Hochzeit. Nanna, die irdische Gemahlin, hatte sich Baldur bisher niemals genähert.
Bevor die neu Vermählten von den Flammen verschlungen werden, beugt Wotan sich zum Ohr Baldurs und sagt ihm etwas, das niemals jemand erfahren wird. Diese Legende, dieser Mythos des Endes des Goldenen Zeitalters, der Götterdämmerung, hat sich beinahe in tjedem symbolischen Detail, grossartig und furchtbar, am Ende des Kampfes von Adolf Hitler, der Führer der Arier, voll erfüllt in dieser Welt, die sich schon ihrer Vollendung zuneigt.
Zu Beginn dieses Buches erinnerte ich mich der Worte, die zu Ende des Krieges meinem Meister von seiner Stimme gesagt worden sind und die uns so sehr beunruhigen: "Er war das Opfer seiner eigenen geistigen Schöpfungen" . Wem könnten wir diese Worte zuschreiben? Hitler? Und jene "Andere Geistige Schöpfung", diese unglaubliche Ähnlichkeit mit dem Mythos und der Symbolik von Baldurs Tod, wem könnten wir sie zuerkennen? Das Gesetz der "Gemeinschaft", geblendeter "Synchronismus", sinnvoller Zufall, "geistige Schöpfung" eines Äusseren Gehirnes, ausserhalb des Kreises der Kreise? Otto Rahn sagte: "Der Mythos, die Legende, gehören der Einbildung an, aber nicht der des Menschen. Es sind Einbildung und Poesie des Anderen Universums". Diese Poesie kann nur mit dem Blut der Helden geschrieben werden ... "weil es so rot, so intensiv rot ist ..." Aus unsterblicher V r a j a .
Das Schiff Wafeln fährt vom Nordpol mit brennenden Lichtern unter Wasser und es birgt den Samen eines Neuen Zeitalters von Hyperborea, das Versprechen der Wiederauferstehung. Im Süden der Welt wird es von Caleuche abgelöst, das die Helden bis zu den Oasen der warmen Gewässer der Antarktis am Südpol bringen wird.
Die Taufe erfolgte durch das Feuer. Danach die Magische Hochzeit.
Währenddessen kommt Hermod an die Türe der unterirdischen Welt. Ein Schatten versperrt ihm den Weg, Modgund, die Schwellen-Hüterin. "Ich bin ein Ase", sagt Hermod, "Bruder des Baldur, und bin gekommen, ihn von neuem in das Leben, an die Oberfläche der Erde, zurückzuholen, damit wir Asgard wieder aufbauen können. Er ist nicht von dieser unterirdischen Welt, du weisst es gut". Modgund lässt ihn eintreten und geleitet ihn nach Norden, den Süden durch das Innere durchquerend. Ohne Schwierigkeit trabt Sleipnir voran. So kommt er dahin, wo Baldur sich befindet, in einen grossen Saal, auf einem hohen Ehrenstuhl sitzend. An seiner Seite ist Nanna. Hermod spricht zu ihm: "Höre mich an, Baldur, die Asen bitten dich, du möchtest zurückkehren, sie möchten, dass du ins Leben zurückkommst. Du darfst nicht weiter tot sein. Wir gehen nach Walhalla". Aber Baldur antwortet ihm nicht. Man hört eine laute Stimme, die von irgend einem unsichtbaren Ort kommt: "Nein. Baidur kehrt nicht zurück. Er bleibt solange, bis alle Wesen seine Rückkehr zum Leben erbitten und solange sie nicht beklagen, was sie verloren haben". Baldur gibt Hermod ein Zeichen des Abschieds und überreicht ihm den Draupner-Ring, das das Zeichen der Ewigen Tage ist.
Als Hermod auf die Erdoberfläche zurückkommt, entfernten sich die Götterboten nach allen Richtungen und verkündeten: "Weinet, beweinet alle den Tod Baldurs! Erbittet sein Wiedererscheinen unter uns!" Die Riesen weinten in den hohen Tälern der Berge meiner Heimat. Auch die unsichtbaren Wesen und die Siddhas im höchsten Himmel. Viele von uns weinen immer noch. Jedoch, im Innern einer Höhle, in einer Spalte der Erde, gibt es einen dunklen Schatten, der nicht weint. Es ist eine zahnlose Alte mit trockenen Augen. "Ich bin Tock, die Dunkle", sagt sie. "Warum soll ich weinen? Wozu war mir Baldur in meinem Leben nützlich? Er war der Feind alles dessen, das ich vertrete". Die Greisin verwandelte sich in einen Fisch und versteckte sich unter einem Wasser— fall. Es war Loki, der Verräter, der sich verwandelt, der Mörder, der sich verändert, der sich hinter vielen Gestalten des Samsaras versteckt.

Mein Meister war auch aufgebrochen, Hitler zu suchen, wie Hermod, der Götterbote. Er fand ihn unter der Erde. Er rief ihn, doch Er kam nicht. Seine Stunde war noch nicht, gekommen. Er wird am Ende dieser harten Zeit wiederkommen, auf Sleipnir reitend, der mit den Acht Beinen und auf Acht Wegen, das Weisse Pferd Kalkis. In seiner rechten Hand wird er das Flammende Schwert eines Kometen schwingen. Und er wird kommen, seine Helden mit seine W i l d e n Heer zu befreien. Den Feind für immer zu besiegen.
Seinen Draupner-Ring der Erinnerung an die Ewigen Tage habe ich bewahrt.