Halt hoch das Haupt was dir auch droht und werde nie zum Knechte. Brich mit den Armen gern dein Brot und wahre deine Rechte! Treib nicht mit heiligen Dingen Spott und ehre fremden Glauben und lass dir deinen Schöpfer und Gott von keinem Zweifler rauben.
Sieg oder Spott, folg deinem Gott!



Mittwoch, 20. Januar 2016

Runen Weisung

https://germanenherz.wordpress.com/


Ich weiß, dass ich hing
am windigen Baum
neun lange Nächte,
vom Speer verwundet,
dem Odin geweiht,
ich selber mir selbst,
am Ast des Baumes,
von dem niemand weiß,
aus welcher Wurzel er wuchs.

Sie boten mir
nicht Brot noch Met
lernte sie seufzend,
fiel endlich zur Erde.

Hauptlieder neun;
da neigt' ich mich nieder
auf Runen sinnend,
lernt' ich vom weisen Sohn
Bölthorns, Bestlas Vater
und trank einen Trunk
des teuren Mets,
aus Odrörir geschöpft.

Runen wirst du finden
und Ratstäbe,
sehr starke Stäbe,
sehr mächtige Stäbe.
Erzredner ersann sie,
Götter schufen sie,
sie ritzte der hehrste der Herrscher.

Odin den Asen,
den Alfen Dáinn,
Dvalinn den Zwergen,
Álsvidur den Riesen,
einige schnitt ich selbst.

Weißt du zu ritzen?
Weißt du zu raten?
Weißt du zu finden?
Weißt du zu forschen?
Weißt du zu bitten?
Weißt du zu opfern?
Weißt du zu senden?
Weißt du zu tilgen?

Besser nicht gebetet
als zuviel geboten:
die Gabe will stets Vergeltung.
Besser nichts gesendet
als zuviel getilgt.
So ritzt' es Thulur
zur Richtschnur den Völkern.
Dann entwich er
dahin, wo er herkam.
 Veit eg, að eg hékk
vindga meiði á
nætur allar níu,
geiri undaður
og gefinn Óðni,
sjálfur sjálfum mér,
á þeim meiði,
er manngi veit,
hvers hann af rótum renn.

Við hleifi mig sældu
né við hornigi;
nýsta eg niður,
nam eg upp rúnar,
æpandi nam,
féll ag aftur þaðan.

Fimbulljóð níu
nam eg af inum frægja syni
Bölþorns, Bestlu föður,
og eg drykk um gat
ins dýra mjaðar,
ausinn Óðreri.

Rúnar munt þú finna
og ráðna stafi,
mjög stóra stafi,
mjög stinna stafi,
er fáði fimbulþulur
og gerðu ginnregin
og reist Hroftur rögna.

Óðinn með ásum,
en fyr álfum Dáinn,
Dvalinn dvergum fyrir,
Álsviður jötnum fyrir,
eg reist sjálfur sumar.

Veistu, hve rísta skal?
Veistu, hve ráða skal?
Veistu, hve fáa skal?
Veistu, hve freista skal?
Veistu, hve biðja skal?
Veistu, hve blóta skal?
Veistu, hve senda skal?
Veistu, hve sóa skal?

Betra er óbeðið
en sé ofblótið,
ey sér til gildis gjöf;
betra er ósent
en sé ofsóið,
Svo Þundur um reist
fyr þjóða rök,
þar hann upp um reis,
er hann aftur um kom.

Runen sind nicht einfach nur Schriftzeichen .
Es sind Symbole, die Kraft beinhalten und diese auch übertragen können. Jeder Rune sind bestimmte Eigenschaften zugeordnet, die man durch die Darstellung des jeweiligen Symbols in Schrift oder Klang oder Körperhaltung freisetzen kann.
Runen sind wie Schlüssel zu bestimmten Energien... wenn du weist wie du Energie lenken und kanalisieren kannst, dann musst du eigentlich nur den Schlüssel betätigen (durch die fuer dich passendste Methode) , dir Zugang zu dem Energie-Feld "hinter" der Rune verschaffen.
folgende Links nutzen

Der kosmische Ursprung der Runen **
Runen wissenschaftliche Evolutionsforschung **
Odins Runen - unsere Schrift **

Runen selbst herstellen **

Kleine Runenkunde
Runen 24er futhark **


Runendeutung **
Fehu Uruz Thurisaz Ansuz Raidho Kenaz Gebo Wunjo
Hagalaz Naudhiz Isa Jera Eiwaz Perthro Algiz Sowilo
Tiwaz Berkana Ehwaz Mannaz Laguz Ingwaz Dagaz Othala **

 SEI-GAL
Runenmagie

Runenorakel **
Der Runenmagier **
Magie der Runen **
Runische Heilungsmagie **
Runische Schutzmagie **
Grundlegene Runenrituale **

Runen Talismane und Amulette **
Deutung der Namensrunen **
Runenziehen und werfen **
Runen Fragetechniken **

Runenformeln
Odins Runenlied **
Die Runenlehren
Runenmeditation
Runen als Sinnbild
Der Runenkalender **
Mittelalterliche Geheimrune
n


Futhark Wenn du dich entschlossen hast dich mit den Runen zu beschäftigen so werden sie dich nicht mehr loslassen. Der Ruf der Runen ist sehr stark, das war er schon von alters her.
Bereits unsere Vorfahren haben sich mit den Runen beschäftigt. Bei den Runen gibt es zwei verschieden Systeme sie zu benutzen. Das eine ist das sie als Schrift fungieren der zweite Aspekt, der meiner Meinung nach viel wichtigere, ist es sie als magisches System zu erkennen.
Im magischen Sinne können Runen sehr viel tun. Mit ihnen kann man Dinge und Personen schützen oder Eigenschaften verändern.

Wenn du die Runen wirklich erkennen willst so musst du dahin gehen wo die Runen früher benutzt wurde. Finde alte Kraftorte, Eichenhaine, Hügelgräber oder Bergkuppen. An diesen Plätzen sind diese Symbole durch das viele Arbeiten mit ihnen immer noch präsent. Tausende Schamanen vor dir haben an diesen Plätzen ihr Wissen vertieft, weitergegeben oder gefunden.
Im Beschäftigen mit der Natur erschließt sich die Bedeutung der Runen auch für uns. Runen sind Symbole für die Natur und für den Menschen. Auch für das Zusammenwirken von Mensch und Natur sind Runen ein Symbol.

Odin hing am Weltenbaum als er die Runen „fand“. Das bedeutet nicht dass du dich auch an einen Baum hängen sollst aber in die Natur musst du gehen. Verlasse die Stadt und mache dich auf um im Wald an einem Bach zu Meditieren. Finde deine Kraft unter einer mächtigen, tausend Jahre alten Eiche. Denke über die Natur nach und über das was die Natur dir mitteilen will. Finde deinen eigenen Zugang zur Natur, zu den Runen und zur geistigen Welt. Verbinde dich mit Odin, Thor, Thyr, Freya mit allen deinen Vorfahren und deren Göttern.

Den Einstig und Beginn der Runen findest du hier im Blog doch die Bedeutung für dich die findest du nur in dir selbst. Mache dich auf und folge dem Ruf der Runen, sie werden dich zu neuen Erkenntnissen über dich selbst und deine Umwelt bringen. Vielleicht begreifst du erst dann was dein Weg durch die Zeit ist und wie du ihn gehen sollst.

Samstag, 9. Januar 2016

Germanenherz


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt, verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit, seine Kultur und sich selbst. Wir sind und werden gezwungen, unseren eigenen speziellen Charakter und unseren Lebensstil zu verbergen und zu Verachten, um nicht als Nazi oder Antisemit verspottet und ausgegrenzt zu werden. Kein größerer Schaden kann einer Nation zugefügt werden, als wenn man ihr den Nationalcharakter, die Eigenheiten ihres Geistes und ihre Sprache nimmt. Wenn eine fremde Macht ein Volk ermahnt, die eigene Nationalität zu vergessen, so ist das kein Ausfluss von Internationalismus, sondern dient nur dem Zweck, die jüdische Fremdherrschaft zu verewigen.

Wir Deutschen haben uns für unsere Vergangenheit und unsere Ahnen nicht zu schämen, ganz im Gegenteil, wir müssen sie unbedingt neu entdecken. Es ist unsere Pflicht uns mit der Germanistik auseinanderzusetzen. Wir Deutschen haben eine wahre Kultur. Wir Deutschen gehören zu dem Ursprung einer westlich zivilisierten und autarken Welt ohne das wir eine kulturelle Identität künstlich erzeugen müssen indem wir andere Kulturen vernichten! Wir sind mehr als das was uns seit Dekaden eingeredet wird, wir haben eine Geschichte die es wert ist sich zu entwickeln, denn unsere Vorfahren haben ihr Leben gegeben damit wir heute in Freiheit leben sollten.

In Wahrheit baute die germanische Weltanschauung auf die Gleichstellung von Menschen und dem Respekt gegenüber der Natur. Gewalt, Naturzerstörung, egoistischer Intellekt waren verpönt, der Sinn für das Gemeinwohl (Natur inkl. Mensch) war vordergründig. Nichts wurde getan, ohne die Ahnen und die beseelte Natur zu fragen. Das alte Wissen war allen zugänglich und wurde nicht von elitären Herrenmenschen für ihre eigenen Zwecke missbraucht und der Masse vorenthalten worden!

Das alles ist ein wesentlicher Teil der deutschen Historie, welche jedoch immer mehr in das Vergessen gedrängt wird. Wir sind inmitten eines kulturellen Bewusstseins der Selbstaufgabe und des ewigen Schuldkult, ohne sich auf das zu besinnen was wir sind und andere Völker als selbstverständlich erachten. Den Deutschen hat man die Geschichte abtrainiert. Bei den einen reicht das Gedächtnis nur bis zur letzten Fußball-WM, bei den anderen nur auf 1933.1945. Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern will, wird dazu genötigt, sie im weniger Positiven bzw. die negativen Eigenschaften zu wiederholen.

Wer sich aber mit den alten germanischen Mythen auseinandersetzt, wird schnell merken, dass uns die Judeachristen unsere fundamentalen Lebensgrundlagen und Lebensweisheiten gestohlen haben! Die drei großen patriarchalen Religionen (Christentum, Islam, Judaismus) sind für rasendes Massenmorden, rücksichtslose Industrialisierung, Sklavenarbeit, Ungerechtigkeit, Plünderung der natürlichen Ressourcen verantwortlich! Sie haben uns den Zugang zu unseren Seelen geklaut, uns von ihren (Schulen, Banken, Medien) abhängig gemacht!

***Es ist an der Zeit, dass Odin zurückkommt***
Vom Hohen Norden wird er kommen mit seinen Streitwagen, und seine Macht wird unbezwingbar sein. Eine Schar Aufrechter wird um Ihn sein, ihnen wird er das Licht geben, und sie werden der Welt leuchten, Und die Stunde des Lichtes wird heimkehren über die Erdenwelt.

Geduld ist das Vertrauen, dass alles kommt, wenn die Zeit dafür reif ist. Man sei sich der Gegenkräfte gewahr und schließe nicht die Augen vor ihnen. Wer heute den Kopf in den Sand steckt, knirscht morgen mit den Zähnen. Zum Leben gehört auch der Mut zum Konflikt. Hindernisse sind dazu da, furchtlos, aber umsichtig überwunden zu werden. Man vertraue seinem Willen und seinem innerem Impuls. Man diene mit diesen Kräften der Schöpfung. Man tue, was zu tun ist.
WENN DIE ZEIT REIF IST
Vorschau*** Die Zeit ist nun reif *** 
*** Mein Volk Erwache *** 
Nur der Wache (Sehende) erkennt schnell die Lüge! Was keiner wagt, das sollt ihr wagen. Was keiner sagt, das sagt heraus. Was keiner denkt, das wagt zu denken. Was keiner anfängt, das führt aus. Wenn keiner ja sagt, sollt ihr’s sagen, wenn keiner nein sagt, sagt doch nein. Wenn alle zweifeln, wagt zu glauben. Wenn alle mittun, steht allein. Wo alle loben, habt Bedenken, Wo alle spotten, spottet nicht. Wo alle geizen, wagt zu schenken. Wo alles dunkel ist, macht Licht.

Freitag, 27. Februar 2015

Ehre ist Zwang genug !


Ergänzend: Eine Inschrift in der deutschen Stadt Münster lautet: “Ehre ist Zwang genug.” 

In diesen wenigen Worten spiegelt sich das Charakterbild eines ganzen Volkes, des deutschen Volkes wieder. Denn Ehre ist für den Deutschen Zwang genug, dass richtige – also das lebenserhaltende und fördernde – zu tun und seine Kräfte zur Entfaltung zu bringen, wenn denn sein “Bewusstsein” mit seiner “blutgegebenen Seele” im Einklang steht. Die Ehre, die ohne die Treue, Wahrhaftigkeit, Pflicht und Freiheit nicht denkbar ist, war für unsere Ahnen eine gewaltige Antriebsfeder, die sie zu lichten Sternstunden geführt hat.

So lesen wir über unsere Vorfahren vor über 2.000 Jahren in der Germania, jenem Werk des römischen Geschichtsschreibers Publius Cornelius Tacitus:

Wenn es zur Schlacht kommt, ist es für den Gefolgsherrn schimpflich, sich an Tapferkeit übertreffen zu lassen, schimpflich für die Gefolgsmannen, der Tapferkeit des Führers nicht gleichzukommen. Und gar Schimpf und Schande für das ganze Leben bringt es, den Gefolgsherren überlebend das Schlachtfeld zu verlassen.

Oder jene Worte:
Nicht ein zufälliges oder willkürliches Zusammenscharen macht ein Reitgeschwader oder eine Abteilung Fußtruppen aus, sondern die Familien und Freundschaften. Das ist ein besonderer Anreiz zur Tapferkeit. In nächster Nähe stehen ihre Lieben, von dorther hören sie das Schreien der Frauen, das Wimmern der Kinder. Sie sind für einen jeden die heiligsten Zeugen, sie sind die einflussreichsten Mahner.

Aus diesen wenigen Worten, die sogar aus römischer Anschauung niedergeschrieben wurden, können wir die Bedeutung der Ehre und Treue für unsere Vorfahren vor 2.000 Jahren erblicken und sehen, dass diese bei “lebensentscheidenden Augenblicken” – wie einer Schlacht – ein großer Antrieb waren.

Die Kultur des Menschen entstand über Jahrtausende in der Auseinandersetzung mit der ihm umgebenen Natur. Sie ist somit das Ergebnis der Auseinandersetzung Mensch – Natur. Somit ist Kultur bewusst geformte und gestaltete Natur, die dem Menschen vermittelt, was lebensfeindlich oder arterhaltend ist. Genau diese Kultur spricht daher auch naturgemäß aus dem Empfinden und Charakter jenes Menschenschlags, der sie hervor gebracht hat. Nur sie ist in der Lage, diesen Menschenschlag in sein Gewissen zu reden und ihn über seinen Charakter sprechen und handeln zu lassen. Die Kultur bzw. die Tradition ist heute abgerissen. Der Nobelpreisträger Konrad Lorenz hat in seiner Wissenschaft nachgewiesen, dass das Abreißen der Traditionen eine “Todsünde” ist.

Die Kultur des deutschen Volkes wurde von seinen großen Persönlichkeiten gestaltet. Hören wir daher was große Deutsche, die noch immer aus der Geschichte in tausenden Stimmen zu uns sprechen, über die Ehre sprechen.

Schiller sagte einst:
Doch wir denken königlich und achten einen freien, mutigen Tod anständiger als ein entehrtes Leben.
Schiller war seiner Zeit ein großer und angesehener Deutscher. Jeder möge an dieser Stelle auf die Worte Schillers hin einmal selber die Überlegung anstellen, dass jeder Mensch einmal stirbt und wenn dieser Fall eingetreten ist, wird jenes über seinem Grabe stehen, was er aus seinem Leben geschliffen hat.

Der große Dichter Friedrich Hölderlin:
Hätt ich ein Reich zu errichten und Mut und Kraft in mir, der Menschen Köpfe und Herzen zu lenken, so wäre das eines meiner ersten Gesetze: Jeder sei, wie er wirklich ist. Keiner rede und handle anders, als er denkt und ihm`s ums Herz ist.

Die folgenden Worte von Johann Wolfgang von Goethe kann man den von Hölderlin wunderbar nachstellen:
Wer sich nicht zuviel dünkt, ist viel mehr, als er glaubt.

Wenn man in die deutsche Geschichte schaut, wird man sehen, dass der Deutsche immer dann seine Sternstunden sah, wenn er an Treue und Ehre – also an das innere Gewissen und die Haltung – festhielt. So gelang es einst dem zerstückelten und am Boden liegenden Preußen nach dem Dreißigjährigen Krieg, durch die innere Haltung – Ehre, Treue, 

Selbstlosigkeit und Pflicht – wieder zu einer europäischen Großmacht heranzuwachsen. Die Führungsschicht bekam nicht wie die heutigen Parlamentarier der BRD ein übermäßiges Gehalt, sondern die Ehre und das Ansehen mussten für sie Entgelt genug sein. Die folgende Geschichte aus der preußischen Zeit, von denen es viele gibt, kündet ebenfalls von deren hohen Idealen, die sich nach der eigenen Ehre richteten: Eines Tages stellte der König an den Justizminister von Münchhausen das Ansinnen, er solle ein bereits gefälltes Urteil umstoßen. Dessen Antwort: “Mein Kopf steht Euer Majestät zur Verfügung, aber nicht mein Gewissen.”

Mit dem Christentum kam ein fremder Glaube in unsere Heimat, der die Ehre durch den der christlichen Liebe ersetzte. So sprach Christus:

Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen, auf dass ihr Kinder seid, eures Vaters im Himmel.
Mit dieser Auffassung zersetzte man die germanische Ehrauffassung, die stets zu einem gesunden Volksleben beitrug. Nun waren Tor und Angel für die Betrüger und Bettler geöffnet.

Ehre hat nichts mit der christlichen Nächstenliebe zu tun. Sie hat aber auch nichts mit einem Menschen zu tun, der am liebsten alles in Schutt und Asche legen würde, weil er sich durch seine eigene Schwäche bloß gestellt fühlt. Nein, das hat alles nichts mit Ehre zu tun! 

Die Ehre eines Menschen ist verbunden mit seinem Gewissen und spiegelt sich in seinem Verhalten wieder, wenn er auf dieses hört. Handelt er gegen sein Gewissen, gibt er seine Ehre auf und wird nie seinen innerlichen Frieden finden oder wahres Glück ernten können. Doch er verliert diese Ehre nicht nur vor sich, sondern auch vor der Gemeinschaft, die dem gleichen Blut angehört und ebenfalls weiß, was richtig oder falsch, gut und böse ist. So behält nur der seine Ehre, der sich selbst, seiner Art und seinem Schicksal treu bleibt. Aus dieser Schau der Dinge ergibt sich auch, warum die christliche Nächstenliebe niemals für den Deutschen etwas mit Ehre zu tun haben kann. Denn dieser findet es ursprünglich ehrlos um Almosen zu betteln oder gar zu betrügen, wie soll er da jene lieben, die dies ohne Reue oder Umkehr tun.

Die Ehre des Einzelnen ist eng verbunden mit seiner Gemeinschaft, seines Volkes, seiner Familie. Denn ein Mensch kann sich sein Schicksal nicht aussuchen, er wird in jenes hineingeboren. Wer als Deutscher geboren wurde, dem wird auch das Schicksal seines Volkes überall ereilen, da er ein Angehöriger dessen ist. Wer sich dessen bewusst ist, will auch, dass sein Volk ein Volk der Ehre ist, genau wie anders herum.

Ein jeder Mensch spürt instinktiv was richtig oder falsch, was wahr oder unwahr, was Recht oder Unrecht ist. Wenn man weiß, dass richtig oder falsch und Recht (Recht ist, was wir als Recht empfinden) oder Unrecht auch wesensgemäß oder wesensfremd bzw. lebenserhaltend oder lebensfeindlich bedeuten kann, kann man die ganze Tragweite erblicken, die mit der Ehre als eines der lebenswichtigsten und erhaltenden Elemente verwoben ist. Aus der Ehre heraus entwickeln sich all jene Werte, die unser Leben bewegen: Pflicht, Gerechtigkeit, Wahrhaftigkeit und Heldentum. Damit gehört die Ehre zum höchsten und wichtigsten Wert für ein gesundes Volksleben.

Goethe sagte:
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich`s gänzlich ungeniert.
Mit diesen kurzen, aber klaren Worten führt uns der große Dichter die tiefe Bedeutung der Ehre deutlich vor Augen, wenn man den Gedanken weiter denkt. Denn, wenn einem das Gewissen das richtige sagt, man aber auf dieses nicht mehr hört, weil einem die Ehre, der Einklang mit sich selbst und den Gesetzen der Gemeinschaft ganz und gar egal ist, da man diese aufgegeben hat, dann kann und wird man nicht mehr das richtige um jeden Preis – wie das eigene Leben zu riskieren – tun.

Gibt ein Volk – wie das deutsche – seine Ehre auf, so ist es dem Untergang geweiht. Doch solange es noch deutsche Menschen gibt, die diese nicht aufgeben und wieder herstellen wollen, ist das Volk noch nicht verloren. Und solange es noch eine Not geben wird, die diese Verirrungen wieder in die richtigen Bahnen leiten kann, da sie nichts anderes zulässt, wenn der Mensch überleben will, dann ist die Zeit des Niedergangs noch nicht gekommen. Man darf nie und nimmer vergessen, dass das deutsche Volk von seinen Anlagen immer noch das gleiche ist wie vor 60 oder 2.000 Jahren. Bedrohlich wird die Lage erst, wenn die biologische Substanz immer mehr schwindet, die das Gefäß für die schöpferischen Anlagen des Deutschen ist.

Was geschieht, wenn die Ehre immer mehr sinkt, können wir gerade in unserer Zeit mit leichtem Blick erfassen: “… weite Teile im Volke finden nichts Anstößiges mehr dabei, ohne Arbeit auf Kosten von anderen zu leben, während gerade ältere Menschen sich davor scheuen, staatliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.” Wo früher das gegebene Wort und der Handschlag als Vertrag galten, ist es heute notwendig schriftliche Verträge abzuschließen, die meist dann aber später wieder gebrochen werden. Blut ist nun einmal beständiger und webt ein dickeres Band als Papier!

Die Ehre eines Menschen ist eng verschlungen mit seiner Treue, Pflicht, Freiheit und Wahrhaftigkeit, da sie einander bedingen. Das eine ist ohne das andere nicht denkbar. Denn wie soll jemand treu oder wahrhaftig sein, wenn ihm seine eigene Ehre – also jenes Empfinden, dass nach Einklang mit dem eigenen Rechtsempfinden und dem der Gemeinschaft strebt – nichts bedeutet. Genauso kann jemand nicht treu sein oder Ehre haben, wenn sein Leben von Lügen durchdrungen und damit nicht wahrhaftig ist. Denn niemals würde ein solcher Mensch einer Idee oder einem Gefolge treu bleiben, wenn diese für ihn Not und Tod bedeuten würden. Solch ein Mensch, der immer nur auf dem Vorteil bedacht sein kann, der kann auch keine Ehre haben, da es ihm völlig egal ist, ob er vor sich oder anderen bestehen kann. So begreifen wir auch die Worte Paul von Hindenburgs:
Die Treue ist das Mark der Ehre.

Ehre kann überhaupt nur jener empfinden, der innerlich wahrhaft frei ist und sich von allem gelöst hat, was ihm nicht angehört und das Innere stört. Denn erst dann kann er auf sein inneres Gewissen wirklich hören. Letztlich zeigt sich die Ehre in der Treue und damit in der Erfüllung der Pflicht und der Tat. Chamberlain schreibt in seinem Buch “Goethe”:
Die Welt aber fragt nicht viel nach dem Wesen eines Mannes, vielmehr nur nach seinen Taten.

Jeder der weiß und spürt, dass eine Idee Kämpfer – die von jenen Werten erfüllt und beseelt sein müssen – braucht, um durchgesetzt werden zu können und ein Volk ebenfalls nur bestehen kann, wenn es solche in seinen eigenen Reihen besitzt, der kann sich vorstellen, wie wichtig dieses Band der Ehre, Treue und Wahrhaftigkeit für deren Sieg und Erhalt ist.

Sonntag, 8. Februar 2015

Gedicht: "Lied der Linde" (1850) / Prophezeiung für die Zukunft ?


Das ‘Lied der Linde’ ist das Werk eines unbekannten Dichters und vor allem Sehers.
Es wurde zwischen 1820 und 1850 im Hohlraum des Stammes der uralten, von Sagen und Legenden umwobenen Linde zu Staffelstein in Mainfranken gefunden, was zum Namen des Gedichtes führte.


Die Linde steht inzwischen nicht mehr. Sie wurde wegen Einsturzgefahr abgetragen. Auf ihrem Standort ist ein Kinderspielplatz eingerichtet.


Es ist nicht mehr daran zu rütteln, daß WIR die Generation sind, die das seit rd. 2’500 Jahren geweissagte Endzeit-Geschehen erleben wird (09/2015 ?), das die Wende vom Fische- zum Wasserkrug-Zeitalter prägt.


Ein bemerkenswerter Gesichtspunkt ist auch die Wahl eines neuen Papstes, der nach der Malachias-Weissagung der letzte ist. Dieser Umstand findet im ‘L.d.L.’ seinen Niederschlag.
Das Gedicht ist wohl eine Schöpfung des Jahres 1783. Es ist aus einer entsprechend kirchlich geprägten Frömmigkeit heraus geschrieben und die Schauungen der nach-endzeitlichen Zukunft ebenfalls als in einen kirchlichen Rahmen gehörend wiedergegeben worden. Der Verfasser hat sich etwas anderes eben nicht vorstellen können.


Ich hingegen kann Euch versichern, das es nach dem EG die Organisationen, die sich Kirche nennen, nicht mehr geben wird.


Inhaltlich wurde an dem Gedicht lediglich eine einzige Sache geändert. Es ist dort eigentlich vom 21. Konzil die Rede. Das aber war schon das 2. Vaticanum. Gemeint ist jedoch eines nach dem EG. Deswegen habe ich daraus das 22. Konzil gemacht.


Es sei darauf hingewiesen, daß das mit einer Kirche nichts zu tun haben wird, da all diese im EG untergehen werden.

Aber eine Veränderung völlig anderer Art ist von Bedeutung.
Es sind im laufe der Zeit die Strophen des LdL etwas durcheinander geraten. Durch das Eintreten verschiedener Ereignisse während meiner Waldzeit 2005 war ich in der Lage, die richtige Reihenfolge der Strophen heraus zu finden, und in dieser gebe ich das LdL jetzt hier im Anschluß wieder.


Zum Abschluß folgen noch einige Erläuterungen.


1. Alte Linde an der heiligen Klamm,
Ehrfurchtsvoll betast’ ich deinen Stamm.
Karl den Großen hast du schon geseh’n,
Wenn der Größte kommt, wirst du noch steh’n.


2. Dreißig Ellen mißt dein grauer Stamm,
Aller Deutschen Linden ält’ster Baum.
Kriege, Hunger schautest, Seuchentod,
Nettes Leben wieder, neuen Tod.


3. Schon seit langer Zeit dein Stamm ist hohl,
Roß und Reiter bargest einst du wohl,
Bis die Kluft dir sacht mit milder Hand
Breiten Reif um deine Stirne wand.


4. Bild und Buch nicht schildern Deine Kron’,
Alle Äste hast verloren schon
Bis zum letzten Paar, das mächtig zweigt,
Blätter freudig in die Lüfte steigt.


5. Alte Linde, die du alles weißt,
Teil’ uns gütig mit von deinem Geist,
Send’ ins Werden deinen Seherblick,
Künde Deutschlands und der Welt Geschick.


6. Großer Kaiser Karl, in Rom geweiht,
Eckstein sollst du bleiben Deutscher Zeit,
hundertsechzig sieben Jahre Frist
Deutschland bis ins Mark getroffen ist.


7. Fremden Völkern front dein Sohn als Knecht,
Tut und läßt, was ihren Sklaven recht.
Grausam hat zerrissen Feindeshand
Eines Blutes, einer Sprache Band.


29. Dantes und Cervantes’ welscher Laut
Schon dem Deutschen Kind vertraut,
und am Tiber- wie am Ebro-Strand
Liegt der braune Freund von Hermannsland.


11. Da die Herrscherthrone abgeschafft,
wird das Herrschen Spiel und Leidenschaft,
bis der Tag kommt, da sich glaubt verdammt,
Wer berufen wird zum Amt.


13. Wer die meisten Sünden hat,
Fühlt als Richter sich und höchster Rat,
Raucht das Blut, wird wilder noch das Tier,
Raub zur Arbeit wird und Mord zur Gier.


10. Arme werden reich des Geldes rasch,
Doch der rasche Reichtum wird zu Asch,
Ärmer alle mit dem großen Schatz,
Minder Menschen, enger noch der Platz.


9. Ernten schwinden, doch die Kriege nicht,
Und der Bruder gegen Bruder ficht,
Mit der Sens’ und Schaufel sich bewehrt,
Wenn verloren gingen Flint’ und Schwert.


8. Zehre Magen, zehr’ vom Deutschen Saft,
Bis mit einmal endet deine Kraft,
Krankt das Herz, siecht ganzer Körper hin,
Deutschlands Elend ist der Welt Ruin.


21. Wie im Sturm ein steuerloses Schiff
Preisgegeben einem jeden Riff,
Schwankt herum der Eintags-Herrscher-Schwarm,
Macht die Bürger ärmer noch als arm.


22. Denn des Elends einz’ger Hoffnungsstern
Eines besser’n Tag’s ist endlos fern.
“Heiland, sende, den Du senden mußt!”
Tönt es angstvoll aus der Menschen Brust.


15. Gottverlassen scheint er, ist es nicht,
Felsenfest im Glauben, treu der Pflicht,
Leistet auch in Not er nicht Verzicht,
Bringt den Gottesstreit vor’s nah’ Gericht.


30. Wenn der engelgleiche Völkerhirt’
Wie Antonius zum Wanderer wird,
Den Verirrten barfuß Predigt hält,
Neuer Frühling lacht der ganzen Welt.


12. Mahnwort fällt auf Wüstensand,
Hörer findet nur der Unverstand.
Bauer heuert bis zum Wendetag,
All sein Müh’n ins Wasser nur ein Schlag.


23. Nimmt die Erde plötzlich ander’n Lauf,
Steigt ein neuer Hoffnungsstern herauf?
“Alles ist verloren!” hier’s noch klingt,
“Alles ist gerettet!” Wien schon singt.


24. Ja, von Osten kommt der starke Held,
Ordnung bringend der verwirrten Welt.
Weiße Blumen auf das Herz des Herrn,
Seinem Rufe folgt der Wack’re gern.


25. Alle Störer er zu Paaren treibt,
Deutschen Reiches Deutsches Recht er schreibt.
Bunter Fremdling, unwillkomm’ner Gast,
Flieh die Flur, die du gepflügt nicht hast!


14. Rom zerhaut wie Vieh die Priesterschar,
Schonet nicht den Greis im Silberhaar,
Über Leichen muß der höchste flieh’n
Und verfolgt von Ort zu Orte zieh’n.


16. Winter kommt, drei Tage Finsternis,
Blitz und Donner und der Erde Riß.
Bet’ daheim, verlasse nicht das Haus!
Auch am Fenster schaue nicht den Graus!


17. Eine Kerze gibt die ganze Zeit allein,
Wofern sie brennen will, dir Schein.
Gift’ger Odem dringt aus Staubesnacht,
Schwarze Seuche, schlimmste Menschenschlacht.


18. Gleiches allen Erdgebor’nen droht,
Doch die Guten sterben sel’gen Tod.
Viel’ Getreue bleiben wunderbar
Frei von Atemkrampf und Pestgefahr.


19. Eine große Stadt der Schlamm verschlingt,
Eine and’re mit dem Feuer ringt,
Alle Städte werden totenstill,
Auf dem wiener Stefansplatz wächst Dill.


20. Zählst du alle Menschen auf der Welt,
Wirst du finden, daß ein Drittel fehlt,
Was noch übrig, schau in jedes Land,
Hat zur Hälft’ verloren den Verstand.


27. Preis dem zweiundzwanzigsten Konzil,
Das den Völkern weist ihr höchstes Ziel
Und durch strengen Lebenssatz verbürgt,
Daß nun reich und arm sich nicht mehr würgt.


28. Deutscher Nam’, du littest schwer,
Wieder glänzt um dich die alte Ehr’,
Wächst um den verschlung’nen Doppelast,
Dessen Schatten sucht gar mancher Gast.


26. Gottes Held, ein unzertrennlich’ Band
Schmiedest du um alles Deutsche Land.
Den Verbannten führest du nach Rom,
Große Kaiserweihe schaut ein Dom.


31. Alle Kirchen einig und vereint,
Einer Herde einz’ger Hirt’ erscheint.
Halbmond mählich weicht dem Kreuze ganz,
Schwarzes Land erstrahlt im Glaubensglanz.


32. Reiche Ernten schau ich jedes Jahr,
Weiser Männer eine große Schar,
Seuch’ und Kriegen ist die Welt entrückt,
Wer die Zeit erlebt, ist hochbeglückt.


33. Dieses kündet Deutschem Mann und Kind,
Leidend mit dem Land die alte Lind’,
Daß der Hochmut mach’ das Maß nicht voll,
Der Gerechte nicht verzweifeln soll!


(Bearbeitung Adolph Bermpohl)
6. Karl der Große ist hier nur ein Synonym für den Reichsgründer im Goldenen Zeitalter, der bereits vor rd. 2’500 Jahren in Babylon als ‘Dritter Sargon’ angekündigt wurde.
Mit Rom ist hier der Ort der Reichsgründung gemeint, nämlich die Erste und Reichsnordhauptstadt Berlin, die anderen sind die Südhauptstadt Wien und die Westhauptstadt Paris.


Mittels der merkwürdigen Zahlenangabe hat man bisher immer versucht, zu Karl dem Großen zurück zu rechnen. Es geht jedoch in Wirklichkeit um das Ende des Zweiten Weltkrieges. Nun hat der Seher nicht 1945 gesehen, sondern die Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts und ging demnach von rd. 1950 aus. Die Zahlenangabe ist als 167 zu lesen. Zurückgerechnet kommt man dann auf 1783 als dem Entstehungsjahr des LdL. Zum Zeitvergleich:


König Friedrich II. der Große von Preußen starb 1786, 1789 fand der Sturm auf die pariser Stadtfestung Bastille statt.


29. Dante und Cervantes stehen zwar für Italiener und Spanier, aber nur deshalb, weil der Seher sich nicht vorstellen konnte, daß es Asiaten sein sollten, die unser Land überfluten. Schließlich waren die Türkenkriege damals noch nicht all zu lange her.

10.4 Obwohl bei uns Weißen die Geburtenrate sinkt, ist für uns der Platz knapp geworden – im eigenen Lande!

15.3 Der erwartete Reichsgründer ist auf Grund einer Verpflichtung in Not, die enden würde, wenn er auf die Erfüllung der Pflicht verzichten würde. Das aber kommt für ihn nicht in Frage!

30. Als “Barfußprediger” ist in der katholischen Kirche der Heilige Antonius von Padua bekannt, 1195 – 1231. Der Legende nach wollten ihm die Bewohner von Rimini nicht zuhören, wohl aber die Fische, die deshalb die Köpfe aus dem Wasser streckten. Im hiesigen Falle ist kaum an zu nehmen, daß der künftige Reichsgründer als Prediger herumläuft, gar den Fischen predigt, wohl aber, daß er aus bestimmtem Anlaß barfuß unterwegs ist und auch ihm die Menschen nicht zuhören, statt dessen aber Tiere, die entweder ihm begegnen oder ihn begleiten. Da kommen eigentlich nur Hunde in Frage. Daher gehe ich davon aus, daß der Reichsgründer ein großer Tierfreund und ein ganz ausgesprochener Hundenarr ist.

12. Hier sind die beiden oberen Zeilen mit den beiden unteren verwechselt worden, was ich in dieser Wiedergabe berichtigt habe. Das Mahnwort gehört noch zur Barfußpredigt aus Strophe 30. Die Mühen des Bauern beziehen sich auf den Beginn des Endzeit-Geschehens, der mit dem Wendetag angesprochen wird.

23. Das Sichtbar-werden-mit-bloßem-Auge des Kometen, der sich von Norden der Erde nähern und in Bruchstücken hier einschlagen wird, löst das EG aus. In dieser Phase führt der Mord an einem dritten Hochgestellten unmittelbar zum Dritten Weltkrieg. Jetzt erst kann der Reichsgründer hervortreten und durch sein Wissen entscheidend dazu beitragen, daß wir nicht von asiatischen Horden überrannt werden. Kämpfen aber müssen wir alle!

24. Mit Osten ist keine Himmelsrichtung gemeint, sondern ein Landesname! Es gibt in Europa nur ein einziges Land, das “Osten” heißt, nämlich Österreich. Das muß jedoch nicht zwingend heißen, daß der Reichsgründer Österreicher ist. Es heißt nur, daß er dort lebt.

25.2 Er wird nicht etwa ein neues Gesetzbuch vorlegen, sondern andersherum sämtliche Verfassungen, Gesetze Vorschriften und ähnlichen Kram des römischen Rechtes außer Kraft setzen, denn dieses ist eine einzige Vergewaltigung unseres Volkes. Statt dessen gilt wieder das seit dem Uranfang in uns Sitzende – die SITTE !

14.3 Der höchste Priester, also der Papst.

16. – 18. + 19.1 Der Impakt, der Einschlag eines Himmelskörpers und seine Folgen.
19.1 London

19.2 Paris, angezündet von den eigenen Leuten.


20. Bereits Sajaha weissagte schon vor rd. 2’500 Jahren, daß im EG rd. 7/10 der Menschheit umkommen werden. Da ich glaube, daß sich diese Größenordnung nur auf uns Weiße bezieht, ist durchaus damit zu rechnen, daß weltweit 9/10 aller Menschen umkommen werden.

26.3 Der Papst wird nach Berlin geholt, um formell an der Auflösung der Kirche mit zu wirken.

26.4 Volkswahl des Reichsoberhauptes und der Reichsführung.
Krönung des Reichsgründers zum Hochkönig bzw.
‘Deutas’ (? entwickelt aus gotisch ‘Tiud-ans’)
unter freiem Himmel vor dem Berliner Dom am Lustgarten.


31. Hier kann nur der wahre Naturglaube gemeint sein, dessen Anhänger durch das EG erkannt haben, daß alles mit allem verbunden ist, weswegen auch sie sich weltweit zusammenschließen. Mit dem Kreuz ist in jedem Falle ein gleichschenkliges gemeint, keinesfalls das lateinische. Dessen Tage sind gezählt!

Samstag, 10. Januar 2015

Die Propagandalüge

Wer stetig lügt und falsches spricht, der gebraucht da gern ein fremd Gesicht.


Ich habe hunderttausend Züge,
von denen jeder euch gefällt,
ich bin die Propagandalüge,
die wahre Herrin dieser Welt.
Ich bin schon hunderttausend Jahre,
viel älter als der Pentateuch,
und von der Wiege bis zur Bahre,
bin ich auf Schritt und Tritt um euch.
Mir dient das Hirn von tausend Köpfen,
mir dient der Forscher im Labor,
und Dummheit kommt Millionen Tröpfen,
wenn ich es will, wie Weisheit vor!
Doch dauernd ändert sich sein Name,
ob es nun Frieden oder Krieg,
ich heiße als Plakat Reklame –
als Flugblatt heiß ich Politik.
Ich streue Gift in tausend Brunnen,
an einem Tage tausendmal,
den Deutschen mach ich heut zum Hunnen,
und morgen schon zum Parsival.
Den Feigling mache ich zum Heros,
den Helden aber feig und schlecht.
Mir dient der Mensch, doch auch Gott Eros
ist täglich tausendmal mein Knecht.
Ich hetze jedes Volk zum Morden
aufs Schlachtfeld, doch ich kann noch mehr:
Ich mache aus vertierten Horden
ein sittenstrenges Kreuzzugsheer.
Ich bin die Propagandalüge,
die jeder kaufen kann – für Geld.
Ich fälsche, lüge und betrüge
seit Anbeginn die ganze Welt!

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Die Stimme der Ahnen

ahnenDIE STIMME
DER AHNEN
Eine Dichtung von Wulf Sörensen
Der Deutschen Erhebung gewidmet
Deutschland erwache !
_______________________________
NORDLAND-VERLAG G.m.b.H
BERLIN
1943
» Ungekürzte Ausgabe «
1986 wurde dieses Buch neu verlegt, aus dem Seite 33 entfernt wurde.
ISBN 3-926179-01-5

Da hängen sie nun an der Wand: einhundertundsechsundneunzig kleine Tafeln in eirunden Rahmen matten Goldes sind es geworden. Und es sind noch lange, lange nicht so viele, wie es hätten sein müssen. All die oberen Reihen zeigen nur ein weißes Blatt mit einem Namen und ein paar Zeilen darauf.

Aber in den unteren Reihen da wird es lebendiger. Um die Zeit herum, da der Dreißigjährige Krieg begann, hebt es an: feine Kleinmalereien, mit spitzem vorsichtigen Pinsel auf gelb gewordenes Elfenbein gemalt. Aber man merkt es: der zarte Marderpinsel wollte nur widerwillig den harten und eigenwilligen Zügen folgen, die zu malen ihm aufgetragen war Die weißen Halskrausen und die Rüschen, die Spitzen, die Puffärmel, und bei den "Herren" die blütenzarten "Jabots" in den Bildern um das beginnende achtzehnte Jahrhundert herum, das alles wirkt bei denen da wie eitler Narrenplunder.

"Herren?"
Nein, O nein, nicht eine "Dame" und nicht ein "Herr" sind unter ihnen zu finden, trotz Samt und Seide nicht. Frauen und Männer sind sie alle, und das ist weit, weit mehr, als heute "Herr".

Denn die da an der Wand im Bilde weiterleben, waren Fr e i e !
So weit ist's mit uns gekommen, daß wir die Ahnen im Zeichen oder im Abbild an die Wand bannen müssen, um ihnen m unserem träg gewordenen Andenken ein blasses Leben zu geben.

Ahnen?
Nicht einmal den Tag der Geburt und den Totentag ihrer Eltern wissen alle mehr; sie haben ihn ja aufgeschrieben. Es ist schon ein Wunder, wenn einer ein wenig vom Ahn weiß, oder gar vom Großahn.

Und an den Urgroßahn denken sie schon gar nicht mehr, als sei er nie gewesen.
Früher, ganz früher war das anders. Damals als das Wort noch nicht zur feilen Ware geworden war, als man mit dem Worte noch nicht lügen konnte, als das Wort noch lebendig war, damals brauchte es des Schreibens und Aufschreibens nicht;

Zu jener Zeit war der lebendige Blutstrom vom Sohn zum Vater, vom Vater zum Ahn und zum Großahn und Urgroßahn noch nicht verschüttet. Noch rauschte er nicht, wie heute, tief tief unter allem Fremdgut des Geistes und der Seele, daß ihm die meisten nicht einmal mehr in der stillsten Stunde zu lauschen vermögen. Einst war alle Vergangenheit im Herzen eines jeden einzelnen lebendig. Und aus dieser Vergangenheit wuchsen Gegenwart und Zukunft empor wie die starken Äste eines gesunden Baumes.

Aber als diese herrliche Gotteswelt verteufelt wurde, als man sie eitel und verächtlich machte, wurde die lebendige Vergangenheit zur Sage, und die Sage wurde zum Kindermärchen.

Und heute?
Heute lachen sie sogar über die Märchen unseres Volkes und kennen sie nicht einmal. Und doch sind die Märchen das einzige, was uns von dem "Es war einmal" geblieben ist, das wie ein still mahnender Finger in die Jahrtausende der Vergangenheit unseres großen Volkes zurückweist.

Wir brauchen nicht, was einst gewesen, meint ihr?
Eitles Geschwätz!
In wessen Brust das "Es war einmal" seines Geschlechtes nicht wach ist, der hat auch keine Zukunft, die ihm gehört.

Es müßte bald einmal einer kommen, der uns unsere Märchen wieder verstehen lehrt und der uns so zeigt, daß unser Kampf um die Freiheit der Erde, die uns geboren hat, auch schon der Kampf unserer Ahnen vor hundert und tausend Jahren gewesen ist.

Wißt ihr, wenn ihr von Schneewittchen lest und von der bösen eitlen Königin, die über die Berge kam, daß diese Berge jenes "ultra montes", jenes "Jenseits der Berge", der Alpen, jenes Rom bedeuten, das allem Nordischen Todfeind ist? Und denkt ihr nun an den Spruch dieser Königin:

"Spieglein, Spieglein an der Wand, sag' an:

wer ist die Schönste im ganzen Land?"
Und denkt ihr bei diesem Spruch zugleich an jenes Rom, das nicht rastet und ruht, bis alles Nordische, Helle und Frohe ausgerottet ist und nur Dunkles bleibt, dunkel wie jene Königin im Märchen, so daß sie die Erste im Lande ist, — weil alles Weiße tot ist?

Dieses von "ultra montes" Kommende duldet nichts neben sich. Es kann nur sehen, was vor ihm in die Knie gebrochen ist und ihm die Füße küßt.

Als die Königin, als fahrende Krämerin aus fernem Lande verkleidet, zum ersten Male über die Alpen kam, bot sie ihm das verlockende Mieder — verlockend, weil es fremdartig war — und zog seine Nesteln so eng, daß Schneewittchen ohnmächtig niedersank: die Sendboten Roms schnürten den nordischen Geist in die alles Leben erstickenden Bande fremder Begriffe und Trugworte.

Aber der verderbliche Plan gelang nicht. Die Zwerge — des Volkes gute Geister — kamen und befreiten Schneewittchen: die Friesen zerschmetterten die römischen Sendlinge, die mit ihrer Elends- und Knechtslehre die Kraft des Volkes zu brechen trachteten. Bald tausend Jahre rangen die Deutschen Stämme gegen das Gift vom Sinai, das ihnen das saubere Blut verdarb.

Und als die eitle Königin nun wieder den Spiegel fragte, ward ihr dennoch die Antwort: aber Schneewittchen, über den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen, ist noch viel tausendmal schöner als ihr!"

Und wieder kam die Königin, von ruhelosem Neid getrieben, über der Alpen schneeige Wand mit neuem Trug. Sie bot Schneewittchen einen herrlich glänzenden Kamm, — ein Ding so fremdartig, wie es nie zuvor ein anderes gesehen: der römische Kaisergedanke lockte den Deutschen Tatwillen von seinem eigentlichen Ziele ab. Und nun kamen mit den romfahrenden Deutschen Kaisern schwere Not und das römische Recht in das Land, das den nordischen Stolz in Ketten legte.

Doch immer noch war der Deutsche Geist nicht gebrochen, immer noch war die böse Königin nicht die Schönste In allen Landen. Und so kam sie zum dritten Male und reichte Schneewittchen den giftigen rotwangigen Apfel, von dem ihm ein Bissen im Halse stecken blieb, daß es wie tot niedersank.

Dieser Apfel, dieser völlige Ab-Fall von der eigenen Art war. es, der des Deutschen Wesens Verderben war.

"Wie tot" sagt das Märchen, denn es weiß recht wohl um die ungeheure Kraft, die im Volke nur schlummert, und weiß: einst kommt die große Stunde, da sie mit riesenhafter Gewalt die Fesseln vom Sinai sprengt.

Ob sie jetzt kommt, diese langersehnte Stunde? —
Nicht nur Schneewittchen, nein, hundert und aber hundert uralte Deutsche Märchen erzählen mahnend in immer anderen Bildern von der Not, den Bedrängnissen und der tiefen Weisheit unserer Ahnen.

Und da Roms Geißel über das Land zuckte, alles wahrhaftig aus der eigenen Art Emporsprießende erbarmungslos vernichtend, flochten die weisen Ahnen in bunte Bilder, in geheimnisvolle Worte, was sie den Nachfahren zu sagen hatten.

Aber auch dieser Sagen, dieser Märchen und Bilder hat sich Rom bemächtigt, hat sie verfälscht und in einen ihm selber nützlichen Sinn umgedeutet.

So kam es, daß unser großes Volk die Stimme der Ahnen nicht mehr verstehen konnte, daß es all die vielen Jahrhunderte in der Irre ging, sich seinem eigenen Wesen mehr und immer mehr entfremdete und Roms und damit Judas Knecht wurde.

Nur wer lebendig flammend die eigene Seele in der breiten Brust trägt, ist ein Einziger, ist ein Herr.

Wer aber von seiner Art läßt, der ist Knecht.
Der Schlüssel zur Freiheit liegt in uns! Lauschen wir wieder auf der Ahnen Stimme und hüten wir vor fremder Hand, was aus der eigenen Seele wachsen will. Stärker als Heere ist der Mensch, der den Gewalten sein heiles Ich entgegenzustellen vermag.

Ich sehe nachdenklich auf die lange Reihe der Ahnen, deren letzte Glieder soweit zurückreichen, daß kaum mehr ein Name und eine Zahl auf einem weißen Blatt Papier zurückgeblieben sind. Und ihre Stimmen werden im Blute lebendig, denn mein Blut ist das ihre. Ich denke daran, wie die welschen Mönche zu den Ahnvätern unseres Volkes kamen, von denen selbst ihre Todfeinde, die Römer sagten: "Wo die Goten hinkamen, da herrschte Keuschheit, wo aber die Vandalen hinkamen, wurden selbst die verderbten Römer keusch! Und diesen Menschen wurden diese Gebote vom Sinai als Leitstern des Lebens angeboten!
Kann man verstehen, daß diese Menschen gelacht haben, als sie diese Gebote hörten, weil ihnen unbekannt war oder unfaßlich, was man von ihnen forderte nicht zu tun?

Kann man verstehen, daß sie in rasendem Zorn das Schwert erhoben, als man ihnen sagte, der Mensch sei böse von Jugend auf, — ihnen, deren Beste die Goten: die Guten waren?
Kann man verstehen, daß unsägliche Verachtung diese herrlichen Menschen bitter machte, als man ihnen reichen himmlischen Lohn verhieß, wenn sie Dinge nicht tun würden, die sie nach ihren heimatlichen Begriffen unter das Tier hinabgewürdigt hätten?

Ihnen brachte man diese Gebote, die jenen, die sie darboten, an Menschenwürde und Sitte unendlich überlegen waren. Die seit unzählbaren Geschlechterfolgen bereits sternenhoch hinausgewachsen waren über die sittliche Ebene, auf der sich die Gebote von Sinai bewegen, und die schon seit vielen Tausenden von Jahren vor der bei uns üblichen Zeitrechnung, Gesittung und Kunst auf langen Wanderfahrten befruchtend in die Welt trugen.

Wenn ich die kleinen Bilder betrachte und durch ihre festgefügten Gesichter hindurch die Züge der Ahnen sehe, von denen keine Kunde mehr in diese Zeit dringt, dann ist mir, als sei ich von einer hohen, hohen Leiter hinabgestiegen, — wo ich doch hätte hinaufsteigen müssen!

Was jene waren, gelingt uns Heutigen nur manchmal zu scheinen, wenn das Wünschen übergroß wird: zu sein, wie jene gewesen sind.

Diese Kerle standen mit Allvater auf dem Duzfuß und brauchten noch keinen Advokaten mit dünnem Heiligenschein, wenn sie mit ihm zu reden hatten. Und auch das Bitten kannten sie nicht, dazu waren sie zu stark und zu stolz, — und zu gesund.

Erbeten Gut ist Fremdgut!
Sie wollten nichts Geschenktes, weil sie selber genug hatten, und wo was fehlte, da holten sie sich's.

Ihr Glaube war ein Satz so kurz wie ein Augenzwinkern und so klar und tief wie ein Forellenwasser:
"Tue Recht und scheue niemand!"
Das andere, was noch dazu gehört, taugte ihnen nicht einmal für die Zunge, und die war doch karg genug dazumal.

Dieses andere trugen sie in der Brust und es war wie eine weisende Kompaßnadel, die das Boot stets in die rechte Bahn zieht.

War das wohl ein besserer Glaube als jener, der in einem dicken Buch aufgeschrieben steht, damit man nicht vergesse, — und den man nicht einmal richtig verstehen kann, es sei denn, der Priester komme und lege aus, was da geschrieben steht? Und dann muß man noch glauben, daß diese krause Auslegung recht ist.

Damals wuchs der Glaube aus dem Blut und er war ein Wissen, — heute aber muß er gelehrt werden, denn er ist ein Fremdglaube, der in unserem Blute nicht Wurzeln schlagen kann. Er ist ein Für-wahr-halten, was keiner wissen kann und das die meisten still abtun, weil es wider die Natur und die Vernunft ist.

Sind wir besser geworden, seitdem? Sagt es selbst.
Ein groß wortlos Trauern ist in der meisten Brust, eine grenzenlose Heimatlosigkeit, denn der Ahnen Sitte wird als Traum ewig in unserem nordischen Blute leben.
Wir wollen wieder gut sein, gut von Jugend auf, wie die Ahnen waren.

Wir wollen nicht mehr demütig sein und klein und schwach und alles jenem überlassen, von dem gesagt wird, er habe die eigene Schöpfung zu einem Sündenpfuhl gemacht, — der das eigene Werk verachtet. Stolz wollen wir wieder werden und groß und stark, und alles selber tun!

Wie anders jene Gesichter an der Wand dort sind, als die Gesichter der Heutigen. Nur wenn man ganz genau zusieht, findet sich noch ein Schimmer jener Klarheit von einst in den Zügen der letzten Geschlechterfolgen.

Was in den Ahnen so lebendig war, daß es das Gesicht eigenwillig formte, hat sich uns in das Blut verkrochen und träumt.

Darum täuschen die Gesichter heute so oft.
Manch einer, dessen Haare und Augen in der Farbe nach dem Süden zeigen, hat den Großteil des Blutes von den nordischen Vätern.

Und manch einer, der aussieht, als hätten ihn zwei Jahrtausende vergessen, trägt seine hellen Haare und seine grauen oder blauen Augen als trügende Maske, und sein Blut hat nicht einmal mehr die Erinnerung an die Väter im Nordland. Der eine hat nur den Schein des Fremden angenommen und behielt sein nordisches Blut.

Der andere nahm das Blut des Fremden und behielt Bein nordisches Gesicht als Trugmaske.
Was ist besser?

Heute muß man in die Augen schauen, ob sie noch fest sind und leuchtend und kühn. Die Seele blickt durch die Augen, und die trügt nicht.

War manch ein Rebell und Ausreißer unter denen da. Manch einer, der denen den Bettel vor die Füße schmiß, die an ihm herumbiegen wollten. Konnten nicht krumm sein, diese Kerle, wollten lieber in der Fremde vor die Hunde gehen, als verbogen werden.

Ging aber keiner vor die Hunde.
Wer in die Fremde ging, folgte dem rastlosen Strom seines Blutes, das nicht Ruhe gab, bis es sich selbst gefunden: das Fremde ausgeschieden und in den Blutstrom der Väter eingeflossen war und so bewußter Teil der Ahnenreihe wurde, die den großen Kreis der Sippe schließt.

Aber wenn dann wieder einer heimkam — alle kamen sie wieder — dann war aus ihm ein Stiller und Fertiger geworden.

Man kann nicht sagen, was es ist, dieses Fertigsein.
Aber wenn die anderen durcheinander schwatzen und dieser eine sagt leise nur ein paar Worte, dann haben alle anderen diese Worte verstanden und werden still und lauschend.
Und dieser eine fragt nicht; er wird gefragt.

Das ist es.
Man sieht's ihren Augen an: wie sie das Leben meisterten, so standen sie auch mit dem Tode auf dem Duzfuß

Er war ihnen vertrauter Weggenoß.
Bis herauf in unsere Tage haben sie diese Augen.
Da war einer, Ekke hieß er und fiel am Kemmel.
Der Stahlhelm auf seinem Kopf sieht aus, als gehöre er zu ihm, als sei er ein Stück seiner selbst.

Sein Mund ist wie ein Strich.
Aber in seinen zwanzigjährigen Augen blinkt ein leises Lachen.
Und mit diesem Lachen, das dem Munde fremd ist, und mit zwei Fingern an der Kante des Stahlhelms hat dieser Ekke den Tod gegrüßt, als er winkend vorüberschritt.

Ich kann mir diesen Ekke nicht vorstellen, wie er betend und flehend, in die Knie gebrochen vor Jammer, einen Gott über den Wolken um Gnade und Hilfe anfleht.

Aber so kann ich mir ihn vorstellen:
halbaufrecht emporgeworfen die Handgranate mit einem Jauchzen in das Maschinengewehrnest schleudernd. Und im Schwung noch von der Kugel getroffen und niedersinken mit dem letzten Gedanken:
... das Beste für Deutschland ...!

Dieser Ekke nahm den bitteren Kelch mit stolzem Heldenlachen und trank ihn aus, in einem Zug, bis auf den Grund Und hat womöglich noch die Nagelprobe gemacht ohne eine Miene zu verziehen.

Er hat nicht gefleht, der Kelch möchte an ihm vorübergehen. Er griff von selbst nach ihm, denn er weiß:

Alles Notwendige ist gut!
Seite 33 (BRD zensiert)
Unter dem Bilde Ekkes steht sein Lebensspruch. Er hat ihn mit seiner festen klaren Hand selbst geschrieben: "Edel sei der Mensch, hilfreich und gut!"

Ist das nicht weit, weit mehr, als jene zehn Gebote, die der Jude Moses dem verkommenen farbigen Hebräergesindel in der Wüste geben mußte, um dieser Horde die Anfangsgründe des Menschseins verständlich zu machen?

Für dieses Hebräergeschmeiß waren diese Gebote recht, hatten es doch sogar die Ägypter zum Lande hinausgejagt; sogar als Sklaven waren die Hebräer, die das ganze Volk verpesteten, zu schlecht.

Die Hebräer — das auserwählte Volk unter den Völkern! So groß ist der Hohn dieses Wortes, daß man ihn für ernst nahm.

Gebote setzen ihre Übertretung voraus.
Schon an der Notwendigkeit dieser Gebote, die nichts fordern als das Allermindeste, um auf die Bezeichnung "Mensch" Anspruch erheben zu können, erkennt man, welchem Auswurf mit menschenähnlichen Gesichtern sie gegeben wurden.

Eine Schmähung, unsühnbarer Schimpf des Hehrsten im Blute waren diese Gebote für den Menschen im Norden.

So wuchs aus der flammenden Empörung des nordischen Blutes ein Wittekind, der immer und immer wiederkehrte und die Seinen zum Kampf gegen die Lehren vom Sinai und von Nazareth führte. Denn tödliches Gift sind diese Lehren für unser Blut.

Wann er nicht mehr wiederkommt, dieser Wittekind, fragt ihr? Hört: im letzten Deutschen stirbt Wittekind! Solange noch ein einziger Deutscher lebt, ist Wittekind lebendig und ihr seid nicht sicher vor ihm!

Nicht zwanzig Millionen, nein, O nein! Siebenzig Millionen Deutscher sind zuviel auf dieser leuchtenden Erde für alles, was vom Sinai kommt. —
Auch die Letzten, die echt sind, werden noch wach werden, wenn die Schwerter an die Schilde dröhnen und die Heerhörner zum letzten großen Thing dieses unseligen Jahrtausends rufen. Und wer dann noch schläft, dessen Blut ist dumpf geworden und sauer.
Kein Schwerthieb für ihn!

Er werde achtlos zertreten von den Füßen der Heerhaufen, die auf allen Straßen dieser Deutschen Erde zum Thing eilen!

Eine uralte Sitte ist in diesem Geschlechte lebendig geblieben bis auf den heutigen Tag. Einmal schien diese weise, von den Urvätern überkommene Sitte zu verlöschen. Aber sie lebte wieder auf und die Stunde ist nicht mehr fern, in der ein ganzes Volk, mein großes schönes Volk, den Sinn dieser Sitte wieder erkennen und durch sie gesunden wird.
Die Ahnen dieses großen Geschlechtes gaben dem Kinde einen kraftvollen Namen, voller Frohsinn und Lebensmut.

Sie liehen ihm diesen Namen.
Und dieser Name war dem Kinde wie ein leuchtendes Ziel, weit vorausgeworfen seiner Lebensbahn.

Als der kostbarsten Güter eines trug das Kind diesen Namen in seiner Seele, denn er war Hoffnung und heilige Verpflichtung.

An diesem Namen erstarkte des Kindes Seele und wurde ein ganzes, leuchtendes ich.
Wenn aus dem Kinde ein Jüngling geworden war, traten die Ältesten der Sippe beim Fest der Namengebung zusammen und prüften, ob die nun entfaltete Wesenheit des jungen Menschen dem ihm einst gegebenen Namen noch entsprach.

Wurden Mensch und Name als ein Klang befunden, dann wurde dieser Name dem Jüngling für die Zeit seines Lebens gegeben. Sonst aber wählte sich der junge Mensch seinen eigentlichen Namen, Sinnbild seines Wesens, selbst.

So kam es, daß die Ahnen waren, was ihre Namen sagten. Und darum wog ihr Name so schwer, wie das runengemarkte Schwert, wie Wort und Handschlag, wie Nein und Ja
In der Zeit des Christentums hatten die Ahnen noch einen anderen Namen, wie es das neue landfremde Gesetz erzwang. Aber diesen Namen kannte keiner; er stand im Kirchenbuche geschrieben und war nur eine Bezeichnung, war eine Stückzahl. Die Obrigkeit mußte den lebendigen, den heidnischen Namen des Mannes neben den wesenlosen christlichen schreiben, um nicht Schemen in den Büchern aufzuzählen.

In diesen Zeiten aber entsprossen dem Geschlechte die aufrechtesten Männer und die stolzesten Frauen.

Ich trete näher an die Bilderreihen hin und lese die Namen. Die Ältesten sind:

Helge, Fromund, Meinrad, Markward, Ran, Waltan, Eigel, Asmus, Björn. Seltsame Namen sind dies, nicht? Es sind Namen, aus der großen Sprache unseres Volkes selbst geboren. Nichts Fremdes ist in ihnen, kein falscher Klang. Echt klingen sie im Mund wie gediegenes edles Metall. Nach salziger See schmecken diese Namen, nach schwerer fruchtbarer Erde, nach Luft und Sonne — und nach Heimat. Merkt ihr's?

Wenige werden es merken, allzu wenige. Die eigene Sprache ist ihnen fremd geworden und hat ihnen nichts mehr zu sagen....

Und die letzten dieser Reihe begannen ihre Söhne so zu nennen:
Gottlieb, Christian, Fürchtegott, Leberecht, Christoph... und noch später:

Paulus, Johannes, Petrus, Christophorus, Korbinianus, Stephanus, Karolus....
Um diese Zeiten hatten die Ahnen keine anderen Namen mehr als diese.
Fühlt ihr, wie es in diesen Menschen zusammenbricht, wie sie heimatlos werden in der eigenen Haut, — wie steil es die Leiter abwärts geht?

Ein ganzes Schicksal liegt in der Wandlung dieser Namen beschlossen.
Nicht das Schicksal eines einzelnen, oder das einer Sippe.
Das Schicksal eines ganzen Volkes verkündet diese Wandlung.
Das Schicksal unseres Volkes! Aber wie seltsam:

Jenen, die von ihren Vätern Karolus genannt wurden und Paulus, schienen diese Namen auf einmal lästig geworden zu sein, fremd, unbequem, Hohn und Spott.

Und nun kommt das Geschlecht, das in den großen Krieg zog, und die Namen mit den kleinen eisernen Kreuzen hinter einer Jahreszahl, die bloß zwanzig oder noch weniger Jahre von dem Jahr der Geburt entfernt ist, lauten:

Jochen, Dieter, Asmus, Erwin, Walter, Roland, Georg....
So heißen wir.
Und wie heißen die Allerjüngsten, die ihre Namen noch in das dritte Jahrtausend nach der Zeit nordischen Selbstvergessens hineintragen können?

Gerhardt, Hartmut, Dietrich, Ingo, Dagwin, Günther, Hellmut, Gernot... Dagmar, Ingeborg, Helga....

Ob das der Große Krieg gemacht hat?
Es geht bergauf!

Die Namen sagen es.
Einige der Männer tragen geistlich Gewand.
Aber der Maler hat ihnen ein Zeichen mitgegeben. Und wer dies Zeichen zu lesen vermag, der weiß, wie viel oder wie wenig sich das starke Herz von dem Schatten des schwarzen Gewandes verdunkeln ließ.

Es sind alles nur Kopfbilder, doch bei dem einen zeigt der Maler auch die Hand. Eine starke, sehnige Hand, die ein Steuer im Sturme bändigt.

Das schwarze Buch in dieser Hand sieht wie eitel Spielwerk aus.

Eine solche Hand vermag den Feind nicht zu segnen, — sie zerschmettert ihn. Dem Frithjof Sören hat der Maler den Namen beigegeben.

Seltsamer Name für einen Priester. Frithjof ist der Friede-Raubende.
Sollte der Priester Sören jenen den Frieden des Lammes geraubt haben, denen er das gesunde Mark zerfraß?

Einen anderen zeigt der Maler mit windzerzaustem Grauhaar. Seine Nase ist gebogen, wie der Schnabel des Seeadlers. Der Blick seines Auges ist ohne Grenzen. Und Ran Sören soll diesen seinen Nacken in Reue und Buße und Demut gebeugt, soll die Welt verachtet und eines anderen Kraft mehr vertraut haben, als der eigenen....?

Ich weiß, warum es das Schicksal fügte, daß diese da den schwarzen Rock tragen mußten: —ohne sie wäre manch ein Heide weniger im Norden, ohne sie hätte manch einer mehr das eigene Gottesbild mit dem fremden vertauscht und wäre müde geworden an der eigenen Kraft und an der Welt, und manch einer mehr hätte sein Blut vergessen, wie es diese Lehre will und wäre zum Knecht geworden.

Das sind wahre Heilige, denn sie haben ihr heil-Ich bewahrt, trotz der Soutane.
Sie schlugen den Feind mit der eigenen Waffe.

Die Heiden nannte das Volk dies Geschlecht. Und einige waren so stolz auf dies Wort, daß sie es ihrem Namen beifügten, wie man ein Seltenes und Besonderes nimmt, sich damit zu schmücken.

Denn der Heide ist einer, der sich und seiner Art treu blieb, dessen Blut rein in den Adern fließt. Und dies reine Blut vermag die Welt nicht mit den Haßaugen von Sinai und nicht mit den weichen Knien von Nazareth zu erleben. Es trägt das Göttliche rein und klar und schön in seinem roten Strome durch die Erdenewigkeit des Geschlechtes.

Nie hat einer dieser Menschen Gott gesucht. Man sucht nicht, was lebendig in der Seele wohnt.

Nie hat einen dieser Menschen Zweifel um das Göttliche angefressen. Nur wer den Gott in sich verraten und einem fremden Gottesbild die Seele geopfert, kennt diesen Zweifel. Ewig ist der Zweifel, wo das ewig Fremde und darum ewig Unbekannte ist.

Ein ewiger Zweifler ist der Christ.
Kann der treu sein, der sich selbst untreu wurde?
Kann der groß sein, der sich in Sehnsucht nach dem Staube verzehrt?
Kann der stark sein, der die Schwachheit liebt?
Kann der stolz sein, der in Demut einherwandelt?
Kann der rein sein, der sich in Sünden geboren sieht?
Kann der glücklich sein in dieser Welt, der die Welt verachtet?
Und kann der Gott in der Seele tragen, der die göttliche Schöpfung verachten muß?
Welch seltsamer Gott ist dies, ihr Christen, der euch aufrecht erschaffen und der euch in die Knie brechen heißt, will eure Seele sich ihm nahen.

Wir kommen nicht zu unserem Gott, zu bitten, wir Heiden.
Gott ist zu groß — und wir sind zu stolz, zu bitten. Wir würden den Gott in unserer Seele schmähen.

Wir kommen nicht zu Gott, zu klagen, wir Heiden, — weil wir unsere Fehler nicht den Leuten zeigen — am wenigsten aber Gott.

Wir suchen unsere Fehler abzulegen und zu wachsen
Nicht die Klage ist unser Teil, sondern der Zorn, — am ersten aber der Zorn gegen uns selbst.

Und wir bereuen nicht, wir Heiden, weil wir nicht feig sein können. Der Mann steht zu seiner Tat.

Warum habt ihr ein Schimpfliches aus den "Heiden" gemacht?
Ihr solltet eure Kleinheit nicht auf den Gassen feilhalten und eure befohlene Liebe nicht mit eurem Haß bedrängen und euer Verzeihenmüssen nicht mit eurer Rache!
Nur der Neid schimpft!

Wir schämen uns für euch, weil wir euren Neid sehen, — sind manche von euch doch Brüder unseres Blutes.

Einst war es Schimpf, ein Christ zu sein. Aber als ihr Masse wurdet, ihr Christen, machtet ihr die Tugend zum Schimpf — und ihr nanntet uns "Besondere", nanntet uns "Heiden".
Wir sind "Besondere" geblieben, obgleich ihr schimpftet!

Nie werden wir Masse sein und nie Herde.
Wißt ihr, daß viele unter euch heute noch "Besondere" sind?

Warum werft ihr die Bettlerlumpen nicht ab, die ihr euch über den Königsmantel des Menschen gezogen habt?

Schämt ihr euch, "Besondere" zu sein? Fürchtet ihr "Heiden" genannt zu werden?
Wenn die Christen Gott in den Wolken ganz vergraben haben werden, mögen sie zu uns kommen, — wir werden ihnen Gott wieder zeigen, — wir Heiden. — Denkt nicht, wir rechneten ab, ihr Christen! Wir wägen still — aber wir wägen nicht mit falschen Gewichten. Wir betrügen den Gott in uns nicht, weil wir uns nicht selbst betrügen. Wie wir richtig gewogen haben, so hätten wir auch richtig gerechnet, vermöchten wir mit Gott um die Seele zu markten: seht, wir bereuen nicht, weil wir nichts zu bereuen haben, — nichts fehlt an unserer Mark Wert.

Eine ganze Mark haben wir erhalten. Eine ganze Mark behielten wir.
Und nun wäget ihr?

Und wenn ihr gewogen habt, geschätzt und gerechnet, dann fragt euren Neid, wieviel ihr verlort.

Wer nichts verloren hat von seinem Wert, der ist ohne Neid und ohne Haß für uns Heiden.
Der kleine Mensch haßt, was über ihm ist, der große bewundert es, der kleine Mensch bemitleidet, was unter ihm ist, der große verachtet es, — wenn es seiner Verachtung wert ist, — oder hilft.

Dort in der Wiege liegt mein kleiner Sohn und greift jauchzend nach den Bildern der Ahnen an der Wand.
Diese kleine lachende Lebendigkeit ist der nächste Schritt meines Geschlechtes in die Zukunft.

Ich war der letzte Schritt.
Und hinter mir sehe ich den Weg meines Geschlechtes in fernen Jahrtausenden verdämmern, — denn auch was ich nicht weiß, ist Wirklichkeit. Meines Geschlechtes Weg durch die Zeiten kenne ich nicht, aber ich weiß, daß ich lebe, und weiß, daß ich nur Glied einer Kette bin, die ohne Fehl sein muß, so lange mein Volk lebt, — sonst wäre ich nicht.
In Pergament gebunden wandert seit langem ein Buch durch das Geschlecht. Ich schlage es auf und schreibe eine vergilbte Seite für meinen Jungen:

"Du bist nicht heute und bist nicht morgen. Du bist tausend Jahre vor Dir und bist tausend Jahre nach Dir.

Tausend Jahre vor Dir haben ihr Blut gehütet, daß Du so wurdest, wie Du bist.
Hüte Du Dein Blut, daß die Geschlechterfolgen der tausend Jahre nach Dir, Dir Dank wissen."

Das ist der Sinn des Lebens, daß Gott wach wird im Blute.
Aber nur im reinen Blute ist Gott.
Von wem habe ich gesprochen?
Von meinen Ahnen?
Sinnbild ist nur das Eigene für das Volk, in dem ich lebendig bin.
Zu wem habe ich gesprochen?
Zu meinem Sohn?
Mein Sohn ist nur Teil meines Volkes.
Weisheit aus tausend Geschlechtern schlummert in dir.
Wecke sie und du hast den Schlüssel gefunden, der dir das Tor deiner tiefsten Sehnsucht öffnet.

Nur wer sich selbst achtet, ist wert. Mensch zu sein
Mensch ist nur, wer Vergangenheit und Zukunft lebendig in sich selbst trägt, — denn nur der steht über der Stunde Gegenwart.
Wer Herr des Gegenwärtigen ist, der allein ist glücklich.
Nur im Glücklichen ist Gott Das sagt die Stimme der Ahnen

Ergänzend: Lass´ niemals los, das Ahnenband

flaggge_deutsches reichLass niemals los, das Ahnenband, gedenke deiner Väter Land!

Gedenke stets der Traditionen und halte hoch die deutschen Werte, die einst dein Volk hat groß gemacht, und die ihm brachten bald die Ehre, für die wir Deutschen sind bekannt und die ein Mensch assoziiert, wenn er mal hört vom deutschen Land und was er meint, was sich geziemt, wenn man als Mensch, ein Deutscher ist!

Sieh´ stets dich an der Spitze steh´n, der Ahnenreihe deines Volkes, und als der Nachfahr´ , all der Deutschen, die früher lebten in dem Land, das dir bekannt ist als die Heimat, das ewig bleibt, dein Vaterland!

Gedenk´ mit Stolz und auch mit Anmut, all der Krieger, die gefallen, für das Land in dem du lebst, damit auch du hast d´ran gefallen, selbst wenn sie auch nicht siegreich waren,
neig´ trotzdem dann dein Haupt in Ehren, denn schließlich taten sie´s aus Pflicht, zu kämpfen, sich zu wehren, das kampflos nicht verloren geht, was heilig war und immer ist, und was auch du die Heimat nennst, was stets dir doch das Liebste ist.

Denn Sieger ehren, daß kann jeder! Darin war noch nie die Kunst !

Doch edel ist ein Volk auf Erden, das unterlag und doch nicht bricht, die Treue zu den Männern dann, die kehrten nicht als Sieger heim, doch taten bis zum Schluss die Pflicht, auf daß das Land nicht niederbricht und nicht verlieret seine Ehre, zum Schutz sich setzten stets zur Wehre und auch in Not zerzagten nicht, so stritten sie ganz unverzagt, bis das am Ende war nur Leere und Sieger blieb der Bösewicht.

Wer also kämpte, so beherzt, ganz gleich wie´s ausging, schließlich dann, der hat verdient sich auch die Ehre, auf die du heute schauen kannst, mit Demut und mit großem Stolz, denn sei bewusst dir alle Zeit, solch Männer war´n aus and´rem Holz, als das was ´rumläuft, weit und breit, in unsrer düst´ren Gegenwart, in der uns fast nichts bleibt erspart, an Schande und an Kriechertum, ganz anders, war das Kriegertum!

Sie fichten brav, wie´s ward befohlen, und gaben nicht das Ringen auf, bis alles war fast aufgerieben und übrig blieb das blanke Grau´n.

So neige stets dein Haupt mit Dank , wenn du mal ziehst, ganz still vorbei, an einem Denkmal für die Helden, damit niemals verloren sei, das Angedenken an die Männer, die einst da stritten und die fielen, für Freiheit, Volk und Vaterland, auch wenn am Schluss sie auch nicht siegten:

Der Wille ist es, der da zählt, und das man tut stets seine Pflicht, ganz ohne dabei zu beachten, wie groß die Chance zum Siege ist !

Steh´ stolz, erhaben über dem, was Lumpen dir da sagen mögen und höre nicht, auf all die Lügen, wie ach so schlimm die Vorfahr´n waren, denn diese Hunde sind Verräter, die uns´re Ahnen da verachten und die da emsig sind bestrebt , das Andenken zunicht´ zu machen!
Doch gleichgültig, was sie auch mögen tun, für ewig lebt, der Toten Tatenuhm!

Hinfort mit solch Verräterbrut die spukt auf Deutschland und die Ahnen , solch Nestbeschmutzer, braucht kein Mensch, schon gar nicht in den finst´ren Tagen, die uns heut leider sind beschieden, drum halt stets hoch die Fahn´im Herzen, mit denen uns´re Männer siegten, mit der sie stritten und auch fielen, die ihnen war die teuerste, und liebste Fahne auf der Welt, das Hochgefühl, wenn man sie hisst, kann niemals kaufen man mit Geld!

Halt´ hoch die Farben: Schwarz, weiß, rot, und sei, wie die, die vor die waren, bewusst dir, daß du Deutscher bist und achte stets auf dein Betragen, mach´ deinem Volke, keine Schande, sei treu dem Reiche, bis zum Tod, ganz gleich, was dir da and´re sagen!

D´rum halte fest, das Ahnenband und spüre dann die große Kraft, die strömet durch das geistig´ Band, daß dich mit Volk und Land verband, seit dem Momet, da du gezeugt, und bleib getreu dem Vaterland und gib´s nie kampflos aus der Hand ,ich hoff´du hast den Ernst erkannt!

Deutsch denken, sprechen, fühlen, handeln, dies vorzuleben, so zu wandeln, den Anderen ein Vorbild geben, soll dann gereichen zu dem Segen, der dann bewirkt die neue Kraft
die unser ganzes Volk erfasst, und die das Rückrad werden lässt gerade, um wieder aufrecht dann zu schreiten, erhaben, stolz mit uns´rer Fahne, zu kämpfen dann für unser Recht !

Auf das, das Reich erstehet neu und schön und frei sich´s leben lässt!
Dies wünschen sicher auch die Ahnen!

Auch wenn sie tot sind,und nichts wissen, wer Ehre hat und Treu´ im Herzen, wird allezeit sie stets vermissen.

So schaut herab auf uns nicht nur,der Herr der gebe uns die Kraft, zu bleiben immer deutsch und treu, ganz völlig Wurscht, ob Tag, ob Nacht!

So rät dir, die Westaflenlinde, die lang´ schon steht in deutschem Land, sei deutsch und treu und nie vergiss:
Halt immer fest, das Ahnenband !